Es ist die letzte Chance auf Rettung für den gestrandeten Buckelwal. Am Samstag nähert sich dem Meeressäuger eine schwimmende Plattform, an Bord ein Bagger und eine Sedimentpumpe.
Damit wird am Mittag zunächst Schlick um den Wal herum weggespült. Helfer decken das Tier zudem mit Tüchern, mit Zinksalbe ab, um die Hautprobleme zu lindern.
„Auch als Tiermedizinerin sage ich: Das Tier merkt, dass ihm geholfen werden soll. Er hat eine reelle Chance, dort wegzukommen."
Die Aktion einer privaten Initiative begleitet die DLRG mit Schlauchbooten. Den ganzen Tag über transportieren die Helfer Material und Ausrüstung in Richtung des Wals. Der Plan Nachdem die Flossen von Schlick befreit werden, sollen Luftkissen den Wal anheben, sodass die Retter ein Netz unter ihn legen können. Pontons sollen das geschätzt 15 Tonnen schwere Tier dann über Wasser halten.
Wenn das alles klappt, soll der Wal mehr als 700 Kilometer weit in die Nordsee, vielleicht sogar bis in den Nordatlantik gezogen werden. Kritiker halten das Tier für zu geschwächt für eine Rettung. Gutachter aus Wissenschaft, Behörden und Nichtregierungsorganisationen sahen schon vor Tagen keine Überlebenschancen mehr für den Buckelwal.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Greenpeace, dpa Video,