Schlange ins Gehege, Tür zu und Schlange wieder raus.
Ja, bei diesem Ausbruch kommt auch ein erfahrener Schlangenzüchter wie Weston Wenner ordentlich ins Fluchen. Aber Netzpython-Männchen Ragnar macht ziemlich schnell deutlich was er von seiner neuen Unterbringung hält.
„Er hat nicht gegen die Scheibe geschlagen. Er hat einfach seinen Körper gegen die Rückwand des Geheges gestemmt und angespannt. Mehr brauchte es nicht.
Zur Info: Das Glas, das ich verwende, ist etwa 6 mm dick. Es gab weder Risse noch irgendwelche Vorschäden an der Scheibe.”
Ragnar geht direkt auf Konfrontationskurs, Wenner gelingt es aber, ihn in ein gegenüberliegendes Gehege zu locken. Der Netzpython trägt nur einen kleinen Schnitt am Bauch davon, der ist aber so oberflächlich, dass er nicht einmal blutet.
Wenners Vermutung: Das Gehege war mit einer Tiefe von 90 cm für so einen großen Netzpython einfach zu klein – ein Fakt, den er vorher schon vermutet hat und ziemlich schnell die Bestätigung bekommen hat.
„Ich habe hier einiges falsch gemacht. Ich dachte tatsächlich, es würde ganz einfach werden, als Ragnar direkt in das Gehege ging. Da habe ich mich geirrt."
Obwohl er schon seit 15 Jahren mit Schlangen arbeiten, würden in die Reptilien immer noch überraschen – und das hat Ragnar eindrucksvoll bewiesen.
Verwendete Quellen: Instagram/wildfire_retics