Dieser siamesische Riesenkarpfen ist für die Anwohner ein Rätsel!
Nach schweren Überschwemmungen in Thailand entdecken Dorfbewohner diesen gigantischen Fisch, der leblos am Flussufer treibt. Sie ziehen das rund 100 Kilogramm schwere und anderthalb Meter lange Tier aus dem Wasser. Doch hinter dem kuriosen Fund steckt ein ernstes Problem.
„Vor etwa drei Tagen haben wir zum ersten Mal bemerkt, dass Garnelen an die Oberfläche kamen. Danach sahen wir immer mehr tote Fische [...]. Wir vermuten, dass dies mit der Wasserqualität zusammenhängen könnte.“
Eine mögliche Ursache ist Sauerstoffmangel durch verrottendes Treibgut, das bei den Überschwemmungen in den Fluss gelangt ist. Besonders bitter: Der siamesische Riesenkarpfen gehört zu den vom Aussterben bedrohten Arten.
Zumindest soll der tote Fisch jetzt noch einem guten Zweck dienen und laut einer örtlichen Beamtin als Mahlzeit für Hochwasseropfer zubereitet werden. Ob das angesichts der ungeklärten Todesursache unbedenklich ist, bleibt allerdings offen.
Verwendete Quelle: Newsflare