Mit voller Wucht trifft er genau die Schwachstelle seines Gegners!
Auf einer Safari durch den Serengeti-Nationalpark erleben Touristen diesen spektakulären Giraffen-Kampf hautnah. Ganze zehn Minuten lang attackieren sich die beiden Kontrahenten mit allem, was sie haben.
Dieses für Giraffenmännchen typische Verhalten nennt sich „Necking“. Das kommt vom englischen Wort „neck“, was übersetzt Hals heißt. Dabei schleudern die Tiere ihre langen Hälse gegeneinander und versuchen so, ihr Gegenüber aus dem Gleichgewicht zu bringen. Und das kann ziemlich gefährlich werden: Besonders harte Treffer können sogar Knochenbrüche oder innere Verletzungen verursachen.
„Sie kämpfen, um das dominante Männchen zu bestimmen, das sich mit den Weibchen paaren darf. Wer den Kampf gewinnt, bekommt als Erster die Chance zur Paarung.“
Und auch dieses Duell hat einen klaren Sieger, denn nur einer der beiden Streithähne bleibt standhaft – und hat sich damit wohl die besseren Chancen bei den Weibchen erkämpft.
Quelle: Compass Media