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Schock in 800-Einwohner-Ort: Scharfe Bombe an Auto in Grasdorf entdeckt - Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung

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Die Explosion hat Wucht. Zerreißt die Stille der Nacht. Es ist eine kontrollierte Zündung auf einem verlassenen Feld. Nicht auszumalen, was hätte passieren können, wäre die Bombe an ihrem eigentlichen Fundort explodiert. Am späten Sonntagnachmittag entdeckt ein Bewohner des 800‑Einwohner-Ortes Gerasdorf, dass mehrere Kabel aus dem Auspuff eines Fahrzeugs hängen. Der Wagen steht in der Nähe dieses Fachwerkhauses, wohl ein Garten- und Landschaftsbau. Betrieb. Der Dorfbewohner alarmiert sofort die Polizei. “Der Bereich ist daraufhin sofort geräumt und abgesperrt worden. Die Kollegen haben dort einen Spezialisten hinzugezogen, einen sogenannten Delaborierer, der diesen Verdacht bestätigte. Es handelt sich also tatsächlich um einen Sprengsatz. Der ist dann im Laufe der weiteren Nacht auf einem Feld bei Gerasdorf gesprengt worden. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen.” Mit einem Sprengstoffspürhund suchen die Ermittler das Gelände um den Fundort ab, finden aber keine weiteren verdächtigen Gegenstände. Sprecher der Polizei Hildesheim: “Es ist natürlich ein Vorfall gewesen, der sehr außergewöhnlich ist. Mir ist kein Fall bekannt oder kein ähnlicher Fall bekannt aus den letzten Jahren, dass dort Sprengsätze oder Autobomben, wie es im Volksmund heißt, dort an Fahrzeugen gefunden worden sind. Nichtsdestotrotz suchen wir natürlich Zeugen. Wem dort insbesondere ortsfremde Personen aufgefallen sind oder sogar Fahrzeuge. Also diese Zeugen werden dringend gebeten, sich bei uns zu melden.” Das Auto, an dem die Bombe befestigt war, soll zu dem Garten- und Landschaftsbaubetrieb gehören. Die Ermittlungen der Polizei dauern an wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Auch wenn man hier noch keine Ahnung hat, wer dahinterstecken könnte.

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