Die Drohnen-Einheit der Polizei ist in der Nacht weiter im Einsatz. Pumas sind vor allem nach Einbruch der Dunkelheit aktiv. Deshalb suchen die Einsatzkräfte rund um die Uhr das Gebiet rund um die Bayerische Gemeinde Oberding ab. Auslöser sind diese Aufnahmen. Ein Jäger soll das verdächtige Tier Dienstag auf Mittwochnacht in einem Wald mit seinem Nachtsichtgerät erspäht haben.
„Er hat dann daraufhin die Polizei angerufen und die Polizei hat diese Aufnahmen dann wiederum einem Experten gezeigt, der sie bewertet hat. Noch in der Nacht und zu der Auffassung kam, es könnte sich eventuell um einen Puma handeln.”
Auch andere Experten sehen in den Aufnahmen keine normale Hauskatze.
„Proportionen, Kopf, Körper und Schwanz deutet alles auf eine größere Raubkatze hin. Wir haben in Bayern ja eine Wildkatze, eine große, den Luchs, die hier auch heimisch ist. In dem Video, das ich gesehen habe, ist der Kopf viel massiver als bei einem Luchs. Und der Schwanz, den man sieht, deutlich länger.”
Wo das Tier herkommen könnte, ist völlig unklar. Kein Zoo oder Tierpark hat eine Raubkatze als vermisst gemeldet.
„In Deutschland werden zahlreiche exotische Katzen privat gehalten. Tiger, Löwen Wir reden hier über Dutzende Tiere und dabei sind aber auch mehrere Pumas. Und vielfach sind die den Behörden auch nicht bekannt. Das heißt, sie werden illegal gehalten.”
Noch hat die Polizei die Katze nicht gefunden, doch sie betont, dass sie diesen konkreten Puma Verdachtsfall sehr ernst nehme.
Verwendete Quellen: DPA, NEWS5