Keine Überlebenden nach Absturz
Das Kleinflugzeug stürzt am Samstag (1. August) im Süden Perus kurz nach dem Start ab. Keiner der 13 Insassen überlebt das Unglück. Unter den Todesopfern befinden sich nach Angaben des peruanischen Verkehrsministeriums auch zwei deutsche Touristen.
Wie die Behörden mitteilen, war die Maschine vom Typ Cessna Caravan C-208 vom Flughafen Pisco zu einem Rundflug über die Nazca-Linien gestartet. Kurz nach dem Abflug gerät das Flugzeug offenbar in eine Notsituation und stürzt im Gebiet Pueblo Viejo in der Provinz Nazca ab. An Bord befinden sich elf ausländische Touristen sowie zwei Besatzungsmitglieder. Neben den beiden Deutschen kommen nach Angaben eines Sprechers des Verkehrsministeriums außerdem sieben Italiener und zwei Spanier ums Leben. Die Opfer sind zwischen 24 und 78 Jahre alt.
Die abgestürzte Maschine wurde von der Fluggesellschaft AeroDiana betrieben, die regelmäßig Rundflüge über die berühmten Wüstenzeichnungen anbietet. Die Gemeinde Vista Alegre erklärt, nach ersten Informationen habe sich während des Flugs ein Notfall ereignet. Was genau zum Absturz führte, ist bislang jedoch unklar. Die peruanische Flugunfallbehörde CIAA hat die Ermittlungen aufgenommen. Staatspräsidentin Keiko Fujimori sprach den Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Außerdem werde geprüft, den Flugbetrieb am Flughafen Pisco vorübergehend einzuschränken.