„Für mich ist es einfach wie gestern”, erinnert sich Laura Staub im RTL-Interview an den 17. April 2025 – den Tag des so schrecklichen Unfalls. „Am 16. April war der glücklichste Tag in meinem Leben. In 24 Stunden hat sich alles geändert.” Ihr Olli landet nach dem Crash im Koma. Seine Überlebenschancen sind gering. Der Junge ist gelähmt, muss künstlich beatmet werden, erleidet Herzinfarkte und einen Schlaganfall. Trotzdem gibt die Familie nicht auf und kämpft um die Genesung des Zweijährigen.
Von ihrem „stinknormalen Leben” in der Nähe von Heidenheim (Baden-Württemberg) ist nur noch wenig übrig. Die Familie wohnt nun in Mexiko, verkauft ihr Haus in der Heimat. Stefan kann nicht mehr arbeiten gehen, widmet seine ganze Zeit den Kindern. „Das ist es wert, darum zu kämpfen”, findet er – und beschreibt auch, wofür er nach dem so schmerzvollen und anstrengendem Jahr dankbar ist.
„Wir würden den Unfall um alles in der Welt, wenn wir es könnten, verhindern wollen”, erzählt der Vater. Trotzdem sei er dankbar, „diese Menschlichkeit” von Freunden, Bekannten, aber auch Fremden erfahren zu dürfen. Es habe ihnen dabei geholfen, zu verstehen, was wirklich im Leben zählt. „Du musst immer alles beisammen halten. Altersvorsorge, das Haus und was weiß ich. Das ist alles nur materiell. Das ist alles nicht wichtig”, stellt Stefan fest.