Istanbul, Antalya oder Bodrum – die Türkei ist ein Hotspot für deutsche Urlauber. Allerdings hat das Land ein Raucherproblem: Rund jeder Fünfte greift zur Zigarette – viel zu viel, findet die Regierung und will die Fluppe bis 2040 verbannen. Versaut das Rauchern bald den Türkei-Urlaub?
„Wenn ich überlege, dass ich gut geraucht habe früher, käme dann wahrscheinlich eher ein anderes Urlaubsland in Frage, denke ich.“
Das geplante Verbot soll schrittweise umgesetzt werden und auch für Vapes und Shishas gelten. Ausnahmen für Urlauber? Bisher nicht geplant.
Und in Deutschland? Auch hier will man wie von der EU vorgegeben bis 2040 für eine rauchfreie Generation sorgen. Wäre dann ein Knallhart-Rauchverbot nicht auch was für uns?
„Also ein generelles Verbot, dass man auch selbst privat das nicht nutzen kann, also das finde ich zu hart."
„Weil wir viele Steuern dadurch einnehmen und deshalb möglicherweise sagen: lieber das Geld als die Gesundheit.“
Das bestätigt auch die deutsche Krebshilfe.
„Die Folgen des Rauchens kosten unser Gesundheitswesen und unsere Volkswirtschaft fast 100 Milliarden Euro pro Jahr. Die Einnahmen aus der Tabaksteuer betrugen im Jahr 2024 rund 16 Milliarden Euro. Damit wird deutlich, dass die Kosten, die das Rauchen verursacht und unsere Volkswirtschaft belastet, natürlich wesentlich höher liegen als die Steuereinnahmen aus Steuerprodukten."
Unsere Regierung plant allerdings kein striktes Rauchverbot wie die Türkei. Das Bundesgesundheitsministerium sagt uns heute dazu: Man setze stattdessen auf Aufklärung und Angebote zur Rauchentwöhnung. Raucher können hier also immer noch selbst entscheiden, ob sie aufhören oder weiterrauchen wollen …