Dieser Mann will sich mit seiner Ehefrau ein schönes Essen in einem Restaurant im spanischen Valencia gönnen, als er sich offenbar verschluckt und etwas in seinem Hals stecken bleibt.
Polizisten eilen zu Hilfe, nachdem jemand den Notruf gewählt hat. Bei ihrem Eintreffen im Restaurant atmet der 86-Jährige nicht mehr. Er hat bereits blaue Lippen und droht zu ersticken.
Daraufhin wenden die Beamten das sogenannte Heimlich-Manöver an. Mit der Erste-Hilfe-Maßnahme können Fremdkörper wie Essensreste aus der Luftröhre nach oben befördert und ausgespuckt werden, wenn Husten oder Rückenschläge nicht ausreichen. Dazu umarmen sie ihn von hinten und drücken unter seinen Brustkorb – in den Bauchraum.
Mit Erfolg! Nach knapp einer halben Minute ist der Mann wieder bei Bewusstsein!
Das lebensrettende Heimlich-Manöver, auch Heimlich-Handgriff genannt, wurde nach seinem Erfinder, dem US-Amerikaner Henry Heimlich, benannt. Der Arzt entwickelte das Manöver Mitte der 1970er Jahre, soll es selbst aber erst 25 Jahre später erstmals angewendet haben – ebenfalls als Erste-Hilfe-Maßnahme in einem Restaurant.
Verwendete Quelle: ENEX