Eine Explosion nach der anderen. Trümmerteile werden durch die Gegend geschleudert. Die schwarze Rauchwolke ist kilometerweit zu sehen.
Ein Augenzeuge:
„Dann sind die ersten Leute von der Bushaltestelle schon gerannt. So, und jetzt sind wir erstmal auf dem Parkplatz und mal geguckt, was ist. Ja und dann flogen auch schon die ersten Teile durch die Luft. Also sprich auch Metallteile, Kunststoffteile und was auch immer. Ja und dann sind wir wieder rein ins Gebäude und ja und dann kam aber auch schon Feuerwehr. Hat uns evakuiert, hinten raus.“
Um 15.30 Uhr am Nachmittag geht bei der Feuerwehr der Notruf ein. Ein Auto ist in einer Industriehalle im Hamburger Stadtteil Veddel in Brand geraten. Kurz darauf beginnen Druckbehälter, gefüllt mit Lachgas, zu explodieren.
Ein Sprecher der Feuerwehr Hamburg: „Die brennenden Teile sind dann sehr weit umher geflogen, haben benachbarte Teile, Gebäudeteile, andere Gebäude und auch andere Betriebsgelände in Brand gesetzt. Die ersten Einsatzkräfte sind direkt am Anfang noch bis direkt an die Halle vorgefahren, mussten sich dann relativ schnell durch diese Explosion zurückziehen.“
Die Trümmerteile fliegen bis auf die A 1, die direkt an dem Industriegebiet lang führt und verursachen dort einen Verkehrsunfall mit mindestens einem Verletzten. Die Feuerwehr ist mit fünf Löschzügen vor Ort. Zusätzlich unterstützen die Werks- und Flughafenfeuerwehr mit großem Gerät. Die Autobahn ist in beide Richtungen zwischen Norderelbe und Moorfleet gesperrt. Die Einsatzkräfte warnen die Bevölkerung wegen der Rauchgase Fenster und Türen geschlossen zu halten.