Vor rund acht Wochen lässt sich Jürgen Milski bei Dr. Schumann in Düsseldorf die Brüste verkleinern, denn die sind ihm ein Dorn im Auge.
„Ich habe ja schon einen Ansatz für eine Frauenbrust, finde ich. Und wenn ich ein T Shirt trage, sieht man das extrem."
Gründe dafür können Übergewicht oder wie bei Jürgen Milski Hormonschwankungen sein. Bei dieser Form, also der Gynäkomastie, schwillt auch das Drüsengewebe an.
„Hierüber gibt es einen Mini Einstich und dann wird zunächst das Fettgewebe gelöst und dann ist hier noch so ein kleiner Drüsenanteil. Dann werden wir hier so einen kleinen Schnitt machen, Minischnitt und darüber kann man die Drüse dann entfernen."
Fast 10.000 € kostet die OP, aber bei einem Monatseinkommen von 23.500 €. Wie uns Jürgen vor einiger Zeit verrät, ist das auf jeden Fall machbar. Seine Optik ist Jürgen Milski sehr wichtig. Damals, zu Beginn seiner Karriere genauso wie heute.
„Die Optik für mich. Ist schon ziemlich wichtig. Ich bin schon ziemlich eitel. Also wenn ich auf der Bühne stehe, möchte ich schon gerne gut aussehen."
Was hat sein Eingriff denn jetzt gebracht? Das Endergebnis sieht man eigentlich erst sechs Monate nach der OP, aber wir dürfen schon nach rund zwei Monaten einen Blick drauf werfen.
„Jetzt, wo ich das Korsett ausziehen darf, bin ich wirklich richtig zufrieden, dass ich wieder ein T Shirt tragen kann. Und ich weiß auch, dass das ein Problem von vielen Männern ist. Auch bei mir im Freundeskreis. Aber keiner spricht so richtig darüber."
Tatsächlich sind es bis zu 65 % der Männer in Deutschland, die zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr unter einer Männerbrust leiden. Rund 700 Männer bekommen pro Jahr in Deutschland sogar Brustkrebs. Nach der OP besteht dieses Risiko nicht mehr. Und Jürgen Milski hat auch noch viel vor. 25 Jahre Ballermann reichen ihm nicht. Es sollen mindestens 40 werden.