Dieses Baby ist ganz alleine, ohne Eltern.
Dorfbewohner hören den Jungen weinen und finden ihn in den Toilettenanlagen dieses buddhistischen Tempels in Thailand – eingewickelt in Papierfetzen. Die Nabelschnur – offenbar frisch durchtrennt. Sie wählen den Notruf. Rettungskräfte bringen das Neugeborene ins Krankenhaus. Es ist mittlerweile in einem stabilen Zustand.
Laut Polizei gibt es Hinweise, dass das Baby auf der Toilette ausgesetzt, aber nicht dort geboren wurde. Die Ermittler wollen nun Überwachungskameras aus der Umgebung auswerten. Zudem haben sie bereits zwei Frauen aus der Gemeinde ausfindig gemacht, die ohne offizielle Unterlagen schwanger gewesen sein sollen.
„Bei beiden untersuchen wir, ob sie kürzlich ein Kind geboren haben und was mit ihren Babys passiert ist. Wenn wir die Mutter des Jungen oder andere Personen finden, die etwas mit der Kindesaussetzung zu tun haben, werden sie festgenommen, befragt und entsprechend angeklagt.“
Nach thailändischem Recht wird Kindesaussetzung mit bis zu drei Jahren Gefängnis, einer Geldstrafe von bis zu 160 Euro oder beidem bestraft.
Verwendete Quelle: Newsflare