Nur eine unscheinbare Mail – und plötzlich ist ein jahrzehntelang verschollener Rembrandt wieder aufgetaucht.
In den 60er-Jahren wurde das Gemälde zuletzt geprüft, damals stuften Experten es lediglich als Werk aus der Werkstatt von Rembrandt van Rijn ein. Doch jetzt sorgt ausgerechnet eine einfache Anfrage des Privatbesitzers beim Rijksmuseum für einen echten Paukenschlag: Ist das Bild vielleicht doch von dem weltberühmten Künstler? Zwei Jahre Untersuchungen bringen Klarheit – Signatur, Pinselstrich und Farbwahl passen exakt zu anderen Frühwerken des Meisters. Ein Volltreffer!
„Er wusste wirklich nicht, was er hatte. Und dann zu entdecken, dass es ein Rembrandt ist, ist etwas Erstaunliches zu erleben."
Das Gemälde „Vision des Zacharias im Tempel" ist datiert auf das Jahr 1633, damals war Rembrandt 27 Jahre alt.
„Wir suchen nicht aktiv nach neuen Gemälden von Rembrandt. Aber ich denke, das gibt uns Hoffnung. Nicht nur wir, sondern alle, die sich für Rembrandt interessieren. Das gibt uns Hoffnung, dass es noch mehr Gemälde von Rembrandt zu entdecken geben wird."
Und damit dürfte auch der Marktwert des Bildes explodieren. Erst vor drei Jahren zahlte das Rijksmuseum für ein Rembrandt-Gemälde 175 Millionen Euro.
Verwendete Quelle: APTN HZ