Wer hier heute Morgen in Ludwigshafen tanken muss, hat keine Wahl: Die Preise sind hoch. Sehr hoch sogar und die Tankfüllung kostet ein kleines Vermögen.
Dass Autofahrer jetzt so viel für Sprit zahlen müssen, liegt an der brenzligen Situation im Nahen Osten: „Wichtige Transportwege sind kaum oder gar nicht befahrbar. Rohöl wird dadurch deutlich teuer und das merken wir an der Zapfsäule.“
Und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Sogar 3 Euro für den Liter Diesel halten Experten für möglich. Einfach nur schrecklich für viele Autofahrer. Gerade beim Diesel, der lange Zeit billiger war als Super: „Auch Durchschnittspreise von 2,80 oder sogar bis 3 Euro pro Liter sind nicht mehr ausgeschlossen. Vor allem beim Diesel denn er ist auch noch knapp auf dem Weltmarkt.“
Mit den steigenden Spritpreisen werden auch die Rufe nach Entlastung wieder lauter. Aber dass es noch einmal einen Tankrabatt gibt, wie im Mai/Juni ist aktuell nicht geplant. Zu teuer. Was bleibt: „Als Autofahrer empfiehlt es sich kurz vor 12 zu tanken, dann ist es in der Regel am günstigsten. Außerdem hilft es Fahrgemeinschaften zu bilden und langsamer zu fahren, das spart Sprit.“
Öffentliche Verkehrsmittel sind für viele auf dem Land keine Alternative. Der Umstieg auf ein E-Auto noch zu teuer. Also zahlen sie die hohen Preise und sparen woanders.
Den Menschen, die aufs Auto angewiesen sind, dürfte wohl nichts anderes übrig bleiben. Tanken ist eben meistens einfach nötig und kein Luxus, auch wenn sich die Spritpreise derzeit so anfühlen.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche