Dieser Eingriff tut schon beim Hingucken weh und ist vermutlich der Albtraum eines jeden Mannes.
Denn das beste Stück von Patient Dugung (49) steckt so richtig fest. Und zwar nicht nur in EINEM Penisring, sondern gleich in VIER Stück!
Deshalb ist hier im OP-Saal in West-Java, in Indonesien, vor allem eins gefragt: Ruhe und gaaanz viel Fingerspitzengefühl. Ärzte, Pflegekräfte, Feuerwehrleute und ein Polizist geben wirklich ALLES, um den 49-Jährigen aus dieser misslichen Lage zu befreien.
Dass das Liebesspiel schiefläuft, ist gar nicht so selten. Unsere Reporterin hört sich mal bei deutschen Touris auf Mallorca um. Auch hier ist so manch einem schon das ein oder Malheur passiert ...
"Ich kenne jemanden, dem beim Geschlechtsverkehr die Vorhaut gerissen ist. Ja und dann musste er dementsprechend operiert werden."
"Ich habe mir den Kopf gestoßen" - "Was ist denn so passiert? Im Eifer des Gefechts?" - "Ich war oben und wollte mich bücken und habe vergessen, dass da noch der Rahmen vom Bett war. Es hat echt weh getan."
"Habe ich im Bekanntenkreis. Damals war es eine Flasche ..."
Erst im vergangenen Jahr musste auch die Feuerwehr in Deutschland im beschaulichen Bad Tölz ausrücken, weil beim besten Stück eines Mannes ein etwa drei Zentimeter breiter Metallring SO festgesteckt hat, dass er ihn selbst nicht mehr abbekam. Dafür musste die Feuerwehr schwere Geschütze auffahren. Eine Flex kam zum Einsatz.
"Ganze eineinhalb Stunden benötigt die Feuerwehr, um den Mann hier in der Notaufnahme von dem Metallring zu befreien. Dabei muss sie auch immer wieder Pausen machen und verbraucht ganze drei Sägeblätter."
Auch dieses Prachtexemplar eines Urlaubers in Thailand steckt 2023 in einem Metallring fest. Die Ärzte versuchen, das pikante Problem zu lösen. "Du darfst dich nicht bewegen."
Kuriose Herausforderungen, vor denen auch schon schon Mediziner Ilker Aydin stand.
"Ich habe öfter mal in meiner chirurgischen Zeit Fremdkörper aus dem Rektum von Menschen rausholen können. Unter anderem so was wie diese Gurke hier vorne, die ungefähr so groß und so lang war."
Und es gibt noch mehr: Hier ein Antenntenkabel in der Blase. Da eine Hantel im Po.
"Man muss immer vorsichtig sein und gucken, dass es eben Öffnungen sind. Und die sind höchst vulnerabel. Die Schleimhäute sind vulnerabel und es ist eine delikate Zone."
Wie man einen festgeklemmten Metallring in einer solch "delikaten Zone" wieder loswird? Das zeigen uns die Jungs von der Feuerwehr in Fürstenwalde an der Spree, anhand einer Aubergine.
"Man muss dann schon versuchen in dem Fleischgraben zu schneiden, um halt das anliegende Gewebe bzw. anliegende Hautteile nicht zu schneiden."
Und weil es bei dieser Methode ziemlich heiß hergeht, muss mithilfe einer Spritze auch noch gekühlt werden, bis das Malheur geflext ist.
"Die Stauung ist kann jetzt abschwellen und der Patient ist erstmal befreit."
Zurück nach Indonesien. Auch hier gelingt es den Einsatzkräften nach 45 Minuten harter Arbeit alle Ringe zu entfernen. Patient Dudung ist inzwischen wieder wohl auf. Ob er aber so schnell wieder zu Metallringen an seinem besten Stück greifen wird?! Wir sind skeptisch ...