Ratet mal, wie sie heißt! Junge Schottin ist verzweifelt: „Ich habe wegen meinem Namen die Hölle erlebt!“

Gestatten, mein Name ist Swift, Taylor Swift!
Sie kommt aus Schottland, arbeitet in einem Freizeitpark und heißt Taylor Swift. Kein Witz, diese Frau teilt sich den Namen wirklich mit der Sängerin der Superlative, die gerade mit ihrer Eras-Tour und einem neuen Album die Pop-Welt um den Verstand bringt. Doch die schottische Taylor gesteht: Namensvetterin eines Superstars zu sein, ist vor allem eines: meganervig.

Taylor heißt wie Taylor Swift - und das hat Konsequenzen!

„Ich habe wegen meinem Namen die Hölle erlebt“, sagt Taylor Swift in der britischen Sun. Obwohl die 19-jährige Schottin zwei Jahre vor dem Durchbruch ihrer berühmten Namenskollegin geboren wurde, glauben nämlich viele, dass sie den Namen nur gemopst habe und sich aufspielen wolle. „Ich muss jedes Mal meinen Personalausweis vorzeigen – egal ob beim Arzt oder in der Bar –, weil niemand mir glaubt“, so Taylor.

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Sie glaubt auch, dass sie deswegen seltener zu Bewerbungsgesprächen eingeladen werde. „Die Unternehmen melden sich nur selten zurück. Ich glaube, sie halten meine Bewerbungen für Fake.“ Ganz abgesehen davon, dass sie sich mit ihrem richtigen Namen nicht einfach so auf Instagram anmelden könne: Die sozialen Netzwerke lassen die Registrierung nicht zu, weil sie „den Namen einer berühmten Person kopiere“.

Im Video: Taylor Swift auf Rekord-Jagd

„Sie sah einfach aus wie eine Taylor“

Dabei haben sich Taylors Eltern nach eigener Aussage gar nicht am berühmten Idol orientiert. Vielmehr sei Taylor geboren, ehe ihre Namensvetterin zum Star wurde, sagen Mairi Rice and Peter Swift in der New York Post. Und: „Sie sah einfach aus wie eine Taylor“, so Mairi. „Sie ist aufgeschlossen und sehr temperamentvoll, der Name liegt einfach in ihrem Charakter.“

Erst als Taylor Swift ihr Album 1989 herausbringt, fängt der Name an, für Aufmerksamkeit zu sorgen: „Plötzlich sind Leute auf mich zugekommen und meinten, ich habe einen berühmten Namen“, sagt Taylor. „Ich antwortete nur immer: Nein!“

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Eine Gemeinsamkeit – außer dem Namen – haben Taylor und Taylor aber trotzdem: Beide singen für ihr Leben gerne.

Taylor will Taylor unbedingt mal treffen

Übrigens ist die schottische Taylor selbst ein echter Swiftie, also ein Riesen-Fan der Sängerin. „Ich liebe Taylor Swift!“, sagt sie. Wann immer sie selbst Musik mache oder zum Karaoke gehe, stehen deshalb Taylor-Swift-Songs ganz oben auf der Playlist. Sie habe eigentlich auf das Konzert in Edinburgh gehen wollen, um ein Plakat hochzuhalten mit der Aufschrift „Mein Name ist Taylor Swift“. Vielleicht dürfe sie dann ja sogar auf die Bühne, träumt sie.

Bislang waren ihr die Tickets aber noch zu teuer. (jbü)