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Pediküre zu Hause: Perfekte Fußpflege in 6 Schritten

Auch daheim lässt sich eine Pediküre durchziehen. Wir zeigen, wie die Fußpflege gelingt
Auch daheim lässt sich eine Pediküre durchziehen. Wir zeigen, wie die Fußpflege gelingt
© iStockphoto

19. Mai 2021 - 12:08 Uhr

Hingucker-Füße ohne Schönheitssalon

Diese einfache 6-Schritte-Anleitung hilft dabei, die Füße fit für den Frühling zu machen. Ein Besuch im Kosmetikstudio ist nicht nötig. Wir zeigen, worauf Sie achten sollten und was Sie für die Pediküre brauchen.

>> Eine Anleitung für die perfekte DIY-Maniküre in den eigenen vier Wänden finden Sie hier

Schritt 1: Fußbad

Damit sich die Hornhaut gut entfernen lässt und die anschließende Pflege noch besser einwirken kann, benötigen Sie erst einmal ein Fußbad. Dazu einfach Milch und Wasser zu gleichen Teilen mischen und erwärmen. Alternativ können Sie auch ätherische Öle mit Wasser vermischen. Ihre Füße baden Sie dann circa 15 bis 20 Minuten in dem selbstgemachten Fußbad.

Schritt 2: Hornhaut entfernen

Nun, da die Haut schön weich ist, können Sie die Hornhaut sehr einfach mit einem Bimsstein* 🛒 oder einer Hornhautfeile entfernen. Auch eine Hornhautraspel hilft dabei, hier sollten Sie jedoch vorsichtig sein, damit es nicht zu Verletzungen kommt. Dabei immer von der Ferse zu den Zehen hin feilen, damit die Haut nicht unnötig strapaziert und aufgeraut wird.

Auch ein Peeling hilft Ihnen dabei, die Hornhaut zuverlässig zu beseitigen. Dazu einfach zwei Esslöffel Natron mit etwas Flüssigseife und ein paar Tropfen ätherischem Öl vermischen. Nach dem Peelen mit der Paste die Füße mit Wasser abwaschen. Natürlich können auch spezielle Fuß-Peelings* verwendet werden. Diese sollten jedoch nicht zu grobkörnig sein, um Verletzungen zu vermeiden.

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Schritt 3: Nagelhaut zurückschieben

Das Wichtigste vorweg: Auf keinen Fall eine Schere zum Entfernen der Nagelhaut benutzen. Es kann so sehr leicht zu Verletzungen kommen. Lieber auf einen Nagelhautschieber* 🛒 zurückgreifen, um die Nagelhaut vorsichtig zu entfernen. Alternativ kann auch ein Nagelhautentferner helfen.

Schritt 4: Fußnägel formen

Um die Nägel auf die richtige Länge zu kürzen, können Sie eine Nagelschere oder einen Nagelknipser verwenden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel vom Nagel entfernt wird. Beim anschließenden Feilen ist es daher auch wichtig, den Nagel immer gerade zu feilen und nicht rund. Wenn Sie diese Grundregeln nicht beachten, riskieren Sie schmerzhafte, eingewachsene Nägel.

Anschließend können Sie die Oberfläche der Nagelhaut mithilfe einer Polierfeile glätten, sodass diese schön glänzt. Wenn Sie möchten, können Sie dann noch ein pflegendes Nagelserum* 🛒 auftragen und einwirken lassen, bevor es ans Lackieren geht.

Schritt 5: Nägel lackieren

Zur Vermeidung von unschönen, gelblichen Verfärbungen und zur Stärkung der Nägel, sollten Sie zunächst ein Unterlack auftragen. Beim anschließenden Lackieren mit Farbe ist darauf zu achten, den ersten Pinselstrich mittig vom Nagelansatz hin zum Nagelende zu ziehen. Dann den Nagellack jeweils links und rechts nach dem gleichen Prinzip auftragen. Zum Schluss sollte ein Überlack aufgetragen werden, damit die Nägel schön glänzen und die Farbe nicht gleich wieder absplittert.

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Schritt 6: Füße eincremen

Idealerweise sollten die Füße jeden Morgen und Abend sorgfältig mit einer Fußcreme* 🛒 eingecremt werden. Ideale Wirkstoffe sind dabei vor allem Urea, Salicylsäure oder auch Nachtkerzenöl, da sie die Hornhautbildung hemmen und vor rissigen Fersen schützen. Wenn Sie häufig mit unangenehmem Fußgeruch zu kämpfen haben, helfen Pflegemittel mit Minze oder Rosmarin. Für eine noch bessere Wirkung der Fußcremes und -masken packen Sie die Füße anschließend in Baumwollsocken. Die Pflege sollte am besten über Nacht einwirken.

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