Rekord-Temperaturen an Silvester

Wird der Januar 2023 genauso warm? Hier geht's zur RTL-Wetterprognose

Der Strömungsfilm für 5 Tage Die 20 Grad kommen mit Sturm
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Die 20 Grad kommen mit Sturm
Der Strömungsfilm für 5 Tage

von Letizia Vecchio

Ein super heißer Sommer, ein überwiegend milder Winter – und jetzt auch noch die rekordverdächtigen Plusgrade zum Jahreswechsel. Dieses Jahr war wettertechnisch wirklich einiges los. Aber wie geht es weiter? Holt uns der Winter etwa gar nicht mehr ein? Wir werfen einen Blick auf den Januar 2023.

"Tropischer" Start ins neue Jahr 2023

Das Jahr 2023 startet, wie 2022 geendet ist – nämlich viel zu mild. Sogar in der Silvesternacht kann es örtlich bis zu 18 Grad warm sein. Selbst die Tiefstwerte mit 13 bis 14 Grad sind ebenfalls Rekord. Das neue Jahr startet dann regnerisch bis durchwachsen, aber nicht weniger mild mit bis zu 19 Grad. Laut Wetter-Experte Paul Heger gibt es dann auch in der kompletten ersten Januarwoche noch keine große Trendwende: „Es kühlt zwar auf um die 10 Grad ab, das ist für diese Jahreszeit aber immer noch zu mild.“

Frost ab Mitte Januar möglich

Die Prognose für den Januar 2023 in Deutschland. Stand der Vorhersage 27.12.2022
Irgendwann wird es doch wieder kühler - allerdings ist das nicht von Dauer
wetter.de

Die Berechnungen für den Januar 2023 zeigen für die erste Monatshälfte weiterhin Plusgrade, erst ab Mitte des Monats könnte es merklich abkühlen. Dann ist zum Teil sogar fast strenger Frost (Temperaturen von -10 Grad) drin. Diese Kältephase hält allerdings nicht lange vor. Schon kurz danach ist Tauwetter zu erwarten. Im Durchschnitt wäre der Januar 2023 dann 0,3 Grad zu warm. Auch der Regen hält sich in Grenzen: Laut Prognose liegt die Niederschlagsmenge etwas unter dem, was normalerweise fällt.

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In ganz Europa wird es zu warm

Abweichungen der Durchschnittstemperaturen im Januar 2023 für Europa
Der amerikanische Wetterdienst NOAA sagt für ganz Europa deutlich zu milde Temperaturen im Januar voraus.
NOAA

Allerdings ist Deutschland mit seinem frühlingshaften Winter nicht allein. Auch im Rest Europas, ganz besonders im Osten und in den skandinavischen Ländern, geht man laut Prognose von durchschnittlich 3 bis 4 Grad mehr als üblich aus! Das ist eine ganze Menge und sicherlich erneut rekordverdächtig. Die Klimakrise wird also wieder mal deutlich spürbar.

Langfristprognosen sind mit Vorsicht zu genießen

Eins ist klar – bei Prognosen, die so weit in die Zukunft reichen, sind große Unsicherheiten mit einkalkuliert. Denn dann verlassen wir die klassischen Wetterprognosen und wechseln in den experimentellen Bereich. Von daher sollten alle Frostliebhaber und Wintersportler nochmal kurz durchatmen und die Hoffnung für ein bisschen richtigen Winter noch nicht ganz begraben.

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(eve)