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Haut mattieren: So hat fettiger Glanz keine Chance

Glänzendes Gesicht? Nein danke!

Haut mattieren: 5 effektive Tipps gegen fettigen Teint und große Poren

Junge Frau reinigt sich das Gesicht mit Schaum
Auch bei fettiger Haut darf die Reinigung nicht zu aggressiv sein!
iStockphoto

Fettige Haut: Richtig reinigen, pflegen und schminken

Prinzipiell haben wir überhaupt nichts gegen einen glänzenden Auftritt – solange er nicht im Gesicht stattfindet. Denn ein zarter Glow ist zwar angesagt, viele kämpfen jedoch eher mit hartnäckigen, fettig glänzenden Hautpartien. Wie Sie diese erfolgreich und langanhaltend mattieren können, verraten wir Ihnen hier.

Fettiger Teint: Daran liegt's

Eine vermehrte Talgproduktion führt dazu, dass unser Gesicht schon kurze Zeit, nachdem wir es sorgfältig mit Puder oder Make-up mattiert haben, schnell wieder im alten Glanz erstrahlt. Grund für die vermehrte Talgproduktion kann unter anderem ein hormonelles Ungleichgewicht oder die falsche Ernährung sein. Wer seine fettige Haut mattieren will – und zwar dauerhaft – muss zu anderen Mitteln als dem herkömmlichen Puder oder Flüssig-Make-up greifen.

1. Haut mattieren: Zuerst gründlich reinigen

Junge Frau schminkt sich mit Wattepad ab
Gesichtswasser wirkt auf ölige Haut tonisierend.
iStockphoto

Wenn Sie Ihre Haut mattieren wollen, ist es wichtig, dass Sie mit der richtigen Reinigung beginnen. Reinigen Sie Ihr Gesicht morgens und abends mit einem milden Reinigungsschaum * oder - Gel *, gefolgt von einem Gesichtswasser *. Achten Sie bei den Produkten darauf, dass sie wenig Alkohol enthalten und nicht rückfettend wirken.

Eine durchsichtige Flasche mit Apfelessig steht vor losen Äpfeln auf einem Holztisch
Apfelessig funktioniert als natürliches Säurepeeling. Wichtig nur: Mit Wasser verdünnen!
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Zwei- bis dreimal die Woche können Sie zudem ein mechanisches Peeling * – also ein Peeling aus kleinen Körnchen – anwenden, das abgestorbene Hautschuppen entfernt und so verhindert, dass diese die Ausgänge der Talgdrüsen verstopfen.

Eine Alternative ist Apfelessig: Er sorgt durch die enthaltene Fruchtsäure ebenfalls für einen Peelingeffekt. Für das günstige Gesichtswasser brauchen Sie nur:

In einem sauberen Fläschchen mixen, morgens und abends nach der Reinigung auf ein Wattepad geben und damit über die Haut streichen. Bei eher sensibler Haut den Apfelessig-Anteil in der Mischung reduzieren.

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2. Matte Haut: Die richtige Pflege

Verzichten Sie bei fettiger Haut auf reichhaltige Cremes – aber nie grundsätzlich auf eine pflegende Creme! Auch wenn es sich etwas widersprüchlich anhört, muss eine fettige Haut mit Feuchtigkeit versorgt werden. Denn häufig sind die Talgdrüsen deshalb so hyperaktiv, weil die Haut nicht genügend Feuchtigkeit erhält und versucht, es mit Fett auszugleichen.

Wer seine Haut nachhaltig mattieren will, sollte darauf achten, ein fettfreies Fluid * zu kaufen, das idealerweise mattierende Inhaltstoffe enthält. Nachts versorgt eine ölfreie Feuchtigkeitscreme * die Haut.

3. Gesicht mattieren: Das passende Make-up für fettige Haut

Frau hält sich Blotting Paper an die Stirn
Praktisch: Blotting Papers saugen zwischendurch überschüssiges Fett von der Haut
Amazon/Artdeco

Um Ihre Haut zu mattieren, fehlt noch das passende Make-up, das Sie in drei Schritten auftragen:

  1. Tragen Sie nach der Pflege einen mattierenden Primer * auf. Der Primer legt sich wie ein Film auf Ihre Haut und verhindert so, dass das nachfolgende Make-up von Ihrer Haut zu schnell eingesogen wird.
  2. Über den Primer geben Sie eine ölfreie Foundation * speziell für fettige Haut, die matte Pigmente enthält.
  3. Auf die Foundation folgt am besten ein loser Puder *, denn dieser enthält – im Gegensatz zu Kompaktpuder – keine Fettanteile.

Wichtig: Versuchen Sie nicht, auch noch den letzten Rest an Glanz aus Ihrem Gesicht zu verbannen, denn sonst sieht es nicht mehr lebendig, sondern maskenhaft aus.

Tipp: Wollen Sie erneut Ihre Haut mattieren, nachdem sie allmählich wieder beginnt nachzufetten, dann verwenden Sie sogenannte Blotting Papers *. Diese kleinen Papierstreifen saugen das überschüssige Fett auf – quasi wie Löschpapier. Danach geben Sie wieder ein wenig losen Puder drüber – et voilà!

4. Sauna für besseres Hautbild

Frau sitzt mit Handtuch in Sauna
Regelmäßige Saunagänge können das Hautbild verbessern
Blend Images/Julien McRoberts, picture alliance

Schweißglanz gegen Fettglanz: Wer regelmäßig in die Sauna geht, kann die Talgproduktion der Haut positiv beeinflussen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hautklinik Universität Jena. Auch der Säureschutzmantel der Haut wird durchs Saunieren regelrecht „trainiert“, wodurch er sich schneller wieder von zu aggressiven Pflegemitteln, Viren oder Bakterien erholt.

5. Heilerde-Masken für fettige Haut

Heilerde wirkt auf der Haut wie ein Schwamm: Überschüssiges Fett wird aufgesaugt, die enthaltenen Mineralien haben einen antibakteriellen Effekt, die feinen Körnchen sorgen außerdem für ein sanftes Peeling. Heilerde gibt es in der Drogerie, im Reformhaus oder online* zu kaufen.

Für eine Gesichtsmaske sieben Teile Heilerde mit drei Teilen Wasser mischen und zu einer cremigen Paste verrühren. Diese anschließend auf Gesicht und Hals auftragen, wobei Mund und Augen ausgespart werden. Trocknen und 20 bis 30 Minuten einwirken lassen, dann mit lauwarmem Wasser abwaschen.