Herbst stürmt nach Deutschland

Dauerregen und Polarluft crashen Sommer endgültig

Der Regen- und Wolkenfilm für die kommenden 48 Stunden Südhälfte unter Dauerregen
00:41 min
Südhälfte unter Dauerregen
Der Regen- und Wolkenfilm für die kommenden 48 Stunden

von Björn Alexander und Carlo Pfaff

Noch einmal knapp 30 Grad und das war es. Nun wird’s nämlich mal richtig ungemütlich. Tief QUEENIE übernimmt das Ruder und öffnet die nasskalte Rutsche für Luft aus dem hohen Norden – Schnee und Frost inklusive. In unserem Video sehen Sie, wo Sie in den nächsten Stunden richtig nass werden.

Fieser Jahreszeiten-Mix mit Unwettergefahr

Während es im Süden am Mittwoch für sommerliche 25 Grad reicht, nimmt derweil der Wetterwechsel in den Herbst schon voll an Fahrt auf. Hauptmotor ist Skandinavientief QUEENIE. RTL-Wetterexperte Carlo Pfaff: „Auf der Rückseite von QUEENIE breitet sich kalte Luft polaren Ursprungs aus. Zuerst einmal mit einer intensiven Luftmassengrenze über Deutschland, die reichlich Regen im Gepäck hat.”

Bis Freitag sehen die Wettercomputer in der Mitte und im Süden 20 bis 50 Liter pro Quadratmeter. Selbst Unwetter mit Spitzen bis 100 Liter sind nicht auszuschließen. Es drohen lokale Überflutungen – zudem Hagel und Sturmböen!

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Eben noch T-Shirt, Shorts oder Mini, bald schon Schal und Mütze. Der Absturz hat begonnen und endet am Wochenende mit dem gefühlten Vollherbst. Was Pfaff so zusammenfasst: „Freitag und Wochenende wird es immer kühler, verbreitet mit Tageshöchstwerte unter 15 Grad. Damit sind auf den höchsten Bergen Richtung Schwarzwald, Bayrischer Wald und Alpen Schneeflocken drin.” Gleichzeitig dreht auch der Wind spürbar auf. Pfaff sieht vor allem bei den Gewittergüssen an der Küste stürmische Böen.

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Tagsüber kaum 15, im Bergland sogar nur um die 8 Grad – schon bald heißt es wohl: Heizungen an. Zumal es nachts natürlich auch deutlich abwärts geht. Vorbei ist die Zeit der lauen Nächte. Am Wochenende sind es meistens nur noch einstellige Tiefstwerte und im Bereich der Mittelgebirge sowie in Teilen Norddeutschlands klopft zum Teil der Bodenfrost an.

Und auch wenn es zu Beginn der nächsten Woche kalt losgeht, so stellt Pfaff ebenfalls eine Wetterbesserung in Aussicht: „Von Westen wird es schrittweise beständiger und sonniger.” Ein Hauch vom Altweibersommer also, den wir natürlich sehr gerne begrüßen möchten.

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Das Bild zeigt den RTL-Meteorologen Carlo Pfaff in seiner Heimatstadt Innsbruck
RTL-Wetterexperte Carlo Pfaff
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(bal, apf)