Im eigenen Garten, an einem Ort der Ruhe liegt die 75-Jährige Margret s. leblos.
Und schnell ist klar, die Seniorin ist keinen natürlichen Tod gestorben.
Die rund 9300-Seelen Gemeinde Schwaikheim liegt im Rems-Murr- Kreis im nördlichen Baden-Württemberg, inmitten von Wäldern und Wiesen.
Hier lebte die Se-niorin Margret S. mit ihrer Familie.
Ihr Hobby: Arbeiten im Kleingarten-Verein. Dort hat die 75-Jährige eine Parzelle mit ihrer Familie. Das große, sehr gepflegte Grundstück liegt an einem Weg, den Spaziergänger und Radfahrer gerne nutzen. Eine Idylle, die am vergangenen Dienstag zerbricht. Brigitte kann es kaum fassen - sie kannte Margret S. seit 40 Jahren.
Am Dienstag, den 24.Septmeber arbeitet Margret S. in ihrem Garten, telefoniert gegen 14 Uhr noch mit ihrer Familie, will zum Abendessen Zuhause sein. Da sie gegen 19.30 Uhr noch immer nicht da ist, gehen ihr Ehemann und weitere Familienangehörige zu dem Kleingarten, um nach ihr zu suchen. Hier finden sie schließlich die tote Frau auf dem sonst so friedlichen Gartengrundstück und rufen sofort die Polizei:
Es scheint klar, dass Margret S. in ihrem eigenen Garten getötet wurde. An dieser Laube haben die Beamten Blutspritzer gefunden. Unverständlich ist nur warum, Margret S. war beliebt in der Gemeinde. Hat sich ehrenamtlich engagiert.
Der Tod von Margret S. ist ein Schock für die ganze Gemeinde, auch für die Bürgermeisterin der Kleinstadt.
Die Polizei hat eine Sonderkommission, ‚Soko Garten‘ mit 30 Beamten eingerichtet. Die Suche nach dem Täter läuft auf Hochtouren. Spürhunde, Drohnen, Tatortanalytiker – nichts bleibt unversucht. Doch NOCH steht die Polizei vor einem Rätsel. Ein Augen-zeuge berichtet unserem Reporter jedoch etwas eigen-artiges am Tag des Mordes beobachtet zu haben.
Die Ermittler haben das Gebiet bereits zwei Mal durchkämmt – zusätzliche 66 Be-amten vom LKA Baden-Württemberg unterstützten bei der Suche. Doch noch gibt es keine Spur zum Täter oder zur möglichen Tatwaffe.
In einem Gottesdienst haben die Gemeinde und enge Freunde von Margret S. der Betroffenen heute gedacht.
Das Schicksal der 75-jährigen Frau ist tragisch und unverständlich.
Klar ist: Margret S. Täter befindet sich noch auf freiem Fuß.