Wer Deutscher Film sagt, der muss auch Til Schweiger sagen: So zumindest die Meinung der Stars auf dem Roten Teppich beim Deutschen Filmpreis in Berlin.
In den vergangenen Wochen wurden Vorwürfe gegen Til Schweiger laut – angeblich soll der an seinen Filmsets für Angst und Schrecken gesorgt haben. Und hier beim Filmpreis ist er auch Thema, obwohl Schweiger selbst gar nicht da war.
Veronica Ferres: „Dass sich da jetzt jeder dranhängt, finde ich schwierig, es sollte eine generellere Diskussion werden.“
Wilson Gonzalez: „Ja, irgendwo ist es das Traurige, dass man immer irgendwo einen Weg findet, zu arbeiten und Filme zu machen. Manche gehen dann halt drauf ein und sagen: Ok, wir haben die Kohle, wir machen das. Irgendeiner wird immer dastehen und sagen: Machen wir, ist mir egal – leider.“
Christiane Paul: „Es gibt absolute Grenzen. Ich finde es schade, dass er so wahnsinnig gebasht wird, weil er wahnsinnig viel für den deutschen Film getan hat.“
Die Meinungen der Schauspieler gehen auseinander, einer, der mit Til Schweiger kürzlich erst für den neuen Manta Manta-Film zusammengearbeitet hat, ist Tim Oliver Schultz.
Reporter: „Haben Sie etwas von den Situationen mitbekommen, die im Spiegel geschildert werden?“
Tim Oliver Schultz: „Ne, davon habe ich nix mitbekommen.“
Ob Til Schweiger nun das Problem in der Filmbranche ist – die Akteure sind sich uneinig.
Worin sich aber alle einig sind: Die Arbeitsbedingungen am Set sind in den vergangenen deutlich härter geworden – eine Entschuldigung für Aussetzer und grobes Fehlverhalten ist das aber trotzdem nicht.