Entwarnung in Hamburg!
Der Verdacht, dass sich zwei Personen mit dem Marburg-Virus infiziert haben, hat sich nicht bestätigt. Die Tests seien negativ gewesen, so die Sozialbehörde.
Ein Medizinstudent hatte auf dem Weg von Frankfurt nach Hamburg aus dem Zug telefonisch Kontakt zu Ärzten aufgenommen und den Verdacht geäußert, er sei womöglich infiziert. Der Mann hatte zuvor in einem Krankenhaus in Ruanda gearbeitet und dort mit dem Virus infizierte Patienten behandelt.
Er wird nun bis zum Ende der Inkubationszeit weiter beobachtet, zuerst im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, danach folgt eine häusliche Isolation. Auch seine Begleiterin wird übers Wochenende im Universitätsklinikum beobachtet. Menschen, die mit den beiden im Flugzeug und Zug saßen, seien zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.