Sie rauben uns den Schlaf, verhindern Abkühlung und treten dank des Klimawandels im Sommer immer häufiger auf: Tropennächte! Wenn es dann zusätzlich noch schwül draußen ist, wars das mit der erholsamen Nachtruhe!
Tropennächte sind eine besondere Form der Sommerhitze. Die Lufttemperatur sinkt dabei zu keinem Zeitpunkt des Tages unter 20 Grad.
Im Norden gibt es meist etwa durchschnittlich fünf Tropennächte pro Sommer, der Süden kommt auf bis zu 15. Meist treten sie im Zusammenhang mit Hitzewellen auf – und sind somit ein echter Schlafkiller.
Denn aufgeheizte Wohnungen kühlen auch nachts nicht ab. Darunter leiden vor allem Ältere und Menschen mit Beeinträchtigungen, sowie Menschen in Ballungsräumen und Städten.
Damit ihr in so einer Nacht nicht verzweifelt, solltet ihr nicht nur einen kühlen Kopf bewahren, sondern auch leichte Bettwäsche nutzen, tagsüber schweres Essen vermeiden, die Fenster geschlossen halten und euch vor dem Schlafengehen kalt abduschen.
Im Sommer benötigen wir ohnehin weniger Schlaf als im Winter, da das Schlafhormon Melatonin unterdrückt wird – und ansonsten geht auch die schlimmste schwüle Tropennacht zum Glück irgendwann vorbei.