Sturm und Regen fegten am Abend über Hamburg, eine Böe riss diese Holzhütte von einer schwimmen-den Plattform in die Elbe. Sechs Menschen wurden dabei verletzt. Da kämpften sich auf den Straßen viele Autofahrer durch Sturm und Regen - in manchen Unterführungen sah es sogar aus wie in einem Schwimmbad. Für viele kam dieses Wetter überraschend:
"Wir haben gedacht, wir fliegen weg. Es kam mit einem Mal so eine Böe, dass das Auto gewackelt hat. Wir waren froh zu zweit zu sein, wir dachten, wir sind schwer, es wird wohl unten bleiben."
In Ristedt im Landkreis Diepholz löste der Starkregen einen Hang, die Schlammlawine schwappte durch den kleinen Ort.
Viel zu tun für die Feuerwehren. Die wurden in Bremen hunderte Male gerufen. Hier war innerhalb einer Stunde so viel Regen runtergekommen wie sonst in einem gesamten Monat: 60 Liter pro Quadratmeter fluteten Straßen und Keller.
Ähnlich die Situation in Bayern: In der Region Eichstätt fielen die Temperaturen von 30 auf 11 Grad, zusammen mit Hagel und Starkregen. Der Ort Walting stand in kurzer Zeit unter Wasser:
"Das geht schon, schauen's her, huch, pfui Teufel."
Teuflisch fieses Wetter, das sich jetzt wieder fast überall beruhigt.