OT Diana Irion, Naomis Mutter
„Das ist die schlimmste Folter, die ich mir je vorstellen konnte. Das ist buchstäblich das Schlimmste, was einer Familie je passieren kann.“
Diana ist verzweifelt. Seit zwei Wochen vermisst sie ihre Tochter Naomi. Die 18-Jährige ist auf dem Weg zur Arbeit verschwunden. Zuletzt wird Naomi in einem Lebensmittelladen in Fernley gesehen. Wie jeden Morgen wartet sie auf dem Parkplatz auf einen Shuttle-Service, der sie zur Arbeit bringen soll. Dort wird sie jedoch nie ankommen.
OT Namois Mutter
„Wütend und entsetzt und ich bin so wütend. Ein Monster hat mein Baby. Wir wissen nicht, was gerade mit ihr passiert. Wir müssen sie finden.“
Am Morgen des 12. März zeichnen die Bilder der Überwachungskamera einen Verdächtigen auf. Er nähert sich Naomis Wagen – und steigt ein. Keine Minute später verlässt Naomis Auto den Parkplatz. Am Steuer sitzt der Verdächtige.
OT Naomis Mutter
„Sie könnte überall sein. Jeder im ganzen Land, der einen solchen Wagen gesehen hat, muss sofort die Polizei anrufen.“
Drei Tage später findet die Polizei Naomis Auto in der Nähe des Parkplatzes. Laut Polizei gibt es Hinweise, die auf ein Verbrechen hindeuten.
Doch Naomis Schwester und ihre Mutter Diana wollen sich damit nicht befassen.
OT Naomis Mutter
„Halte durch, Baby. Halte durch und kämpfe. Halte durch, Baby. Wir kommen dich holen. Und du musst stark bleiben. Bitte tu es nicht. Bitte gib nicht auf.“