Auf Island herrscht die Ausnahmesituation
In der Nähe der Stadt Grindavík ist am Montag Abend ein Vulkan ausgebrochen. Schon in den vergangenen Wochen bebte hier immer wieder die Erde. Rund 4.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und bangen nun um ihre Existenz.
Geophysiker gehen von dem Worst Case aus - denn der Ausbruch ist stärker als erwartet.
„Es handelt sich um einen klassischen Spaltenausbruch mit dünnflüssiger, basaltischer Lava ohne Kontakt zu Wasser" sagt Geophysikerin Laura Kranich zu RTL.de
Der Spalt, aus dem die Lava fließt sei laut deutscher Presseagentur mittlerweile circa vier Kilometer lang. Auch würde mehr Lava aus dem Spalt gelangen, als bislang angenommen.
Wann die Bewohner wieder zurück in ihre Häuser können ist bislang unklar - die Experten schätzen, dass der Ausbruch noch weitere sieben bis zehn Tage andauern könnte.