Es wird schon dunkel als die hunderten Helfer von Bundes-wehr, Polizei und Feuerwehr zurück zum Sammelpunkt kommen - müde, erschöpft und enttäuscht:
"Habt ihr was gefun-den"?"
"Nein"
Von Arian weiter keine Spur. Dabei hatten sie mit einer anderthalb Kilometer langen Menschenkette den ganzen Tag lang das Gebiet nördlich von Arians Heimatort abgesucht. Dort hat-ten auch die Anwoh-ner auf diese bisher größte Suchaktion in dem Fall gesetzt:
VOXPOPS
"Pure Hölle...Es ist ein Kind verschwun-den, und das ist das, was uns nachts nicht schlafen lässt."
"Man konzentriert sich nicht mehr richtig. Man hofft einfach, dass er ir-gendwo läuft, es ist Wahnsinn."
Arians Eltern gehen davon aus, dass ihr autistischer Sohn sich auf dem Weg ge-macht habe, um ein großes Abenteuer zu erleben. Für ihn ha-ben die Kinder in seinem Dorf diese Glückskleeblätter gebastelt:
O-TON
Sarah Mehnen
Polizeiinspektion Rotenburg
"Das ist...auch der Eingang, den alle Einsatzkräfte lang-gehen müssen... Das gibt nochmal Hoff-nung für alle."
Hoffnung, Arian auch eine Woche nach sei-nem Verschwinden le-bend zu finden.