Die ganze Nacht hin-durch sind die Einsatzkräfte an der Unglücksstelle. Es gelingt ihnen, alle Verletzen zu bergen.
Sven Vrancken, Polizei Ulm: "Die Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht auch mit Rettungshubschraubern. Es wurde für die Angehörigen eine Hilfehotline eingerichtet, wo sie sich hinwenden können, bei Fragen."
In dem Regionalexpress waren rund 100 Menschen, als der Zug von Sigmaringen nach Ulm unterwegs war und bei Riedlingen im Kreis Biberach in Baden-Württemberg entgleisten.
Kurz bevor zwei Waggons um 18.10 Uhr auf der eingleisigen Strecke aus den Schienen sprangen, hatte es in der Region sehr stark geregnet.
Thomas Strobl (CDU), Innenminister Baden-Württemberg: "So dass das nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch der Starkregen und ein damit verbundener Erdrutsch unfallursächlich gewesen ist, aber das ist im Augenblick Gegenstand der laufenden Untersuchungen."
Keinerlei Hinweise gäbe es dagegen auf einen Anschlag oder dergleichen. Große Anteilnahme auch von Bundeskanzler Merz. Auf X schrieb er: "Das Zugunglück im Kreis Biberach bestürzt mich.... Wir trauern um die Opfer. Ihren Angehörigen spreche ich mein Mitgefühl aus."
Jetzt müssen die Waggons geborgen werden. Die Zugstrecke ist bis auf weiteres gesperrt.