Hier stürzt die Carola-Brücke zum zweiten Mal ein
In Dresden ist gegen 4 Uhr in der Nacht auf Freitag nach Abrissarbeiten ein weiterer Teil der Brücke eingestürzt. In der Nacht zum Mittwoch stürzt die Brücke ohne jede Vorwarnung zum Teil ein. Schnell beginnen die Aufräumarbeiten. Bagger tragen die kaputten Brückenteile ab. Der zweite Einsturz ist nur eine Frage der Zeit, weil die Statik der Brücke massiv beschädigt ist.
Bei den Aufräumarbeiten ist Eile geboten. In Tschechien und Österreich regnet es bereits stark. Für das Wochenende sind dann auch im Süden und Osten Deutschlands schwere Regenfälle zu erwarten. Die Wetterdienste warnen daher vor einem Hochwasser an der Elbe. Die Helfer versuchen in Dresden so viele Brückenteile wie möglich zu entfernen. So will man verhindern, dass Brückenteile vom Hochwasser mitgerissen oder zu Staumauern werden. Für die Aufräumarbeiten bleiben nur noch wenige Stunden.
Es liegt nahe, dass die Beseitigung in dieser Gänze an diesem kurzen Wochenende nicht realistisch ist."
In Dresden blicken sie mit Sorge auf ihren Fluss. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.