Bei diesem Anblick kommt aber nicht so richtig Urlaubsstimmung auf.
In der Karibik hat sich ein riesiger Algenteppich aus Sargassum angesammelt. Aber nicht nur der Anblick ist unschön, die braunen, stacheligen Algen ersticken die Küsten, stören den Tourismus, töten Wildtiere und setzen sogar giftige Gase frei. Eine Schule auf der französischen Karibikinsel Martinique musste sogar vorübergehend geschlossen werden.
Ein großes Problem auch für die Fischer., die nicht mehr fischen können.
„Sargassum ist unberechenbar, man kann nicht sagen, wann es kommt. Sargassum kommt vom Meeresgrund durch die Strömungen. An allen Stränden von Puerto Rico gibt es Sargassum, hier in Yabucoa und Humacao, Las Croabas. Das Meer ist sehr tief, und es gibt viel Sargassum. Es ist sehr schwierig, es zu beseitigen. Für uns, die wir an der Küste leben und Fischer sind, ist es sehr schwierig. Wir kommen jeden Tag, um unser Netz auszuwerfen und zu sehen, was Gott uns beim Fischen schenkt, um es mit nach Hause zu nehmen.“
Der bisherige Rekord an Algen wurde im Juni 2022 mit rund 22 Millionen Tonnen in der Karibik beobachtet. Laut Experten können die Algen schädliche Auswirkungen für Korallenriffe haben, denn sie können das Sonnenlicht blockieren, das die Riffe zum Überleben brauchen, und wenn die Algen absinken, können sie Riffe und Seegräser ersticken.
Die Behörden versuchen mit verschiedenen Methoden die Algen zu beseitigen. Einheimische, vor allem Fischer wie José hoffen auf das Beste und dass die Algen nicht ihre Existenz zerstören.