Und plötzlich ist Jimi Blue Ochsenknechts Vergangenheit wieder ganz nah: Die Staatsanwaltschaft Innsbruck will ihn jetzt nochmal vor Gericht bringen. Sie ist mit dem Beenden des Verfahrens gegen eine Geldbuße NICHT einverstanden.
Rückblick: Im August 2025 muss sich der Schauspieler vor dem Landesgericht Innsbruck verantworten, weil er eine Hotelrechnung nicht bezahlt hat. Damals hilft ihm Yeliz Kotsch, die Mutter seines Kindes und begleicht die Hotel-Rechnung. Ochsenknecht muss 18.000 Euro zahlen, um die Sache ohne Vorstrafe abzuhaken. Aber ganz SO „abgehakt” sieht das Oberstaatsanwalt Hansjörg Mayr nun nicht. UNS sagt er heute: „Wir sind der Meinung, dass die Diversionsvoraussetzungen nicht vorliegen. Der Angeklagte war zum Vorwurf des Betruges nicht geständig. Auch das Nachtatverhalten entspricht nicht den Voraussetzungen.”
Heißt vereinfacht: Die Bedingungen, das Verfahren ohne Schuldspruch zu beenden, waren aus Sicht der Staatsanwaltschaft nicht erfüllt. UND: Dass Jimi Blue etwas aus dem Prozess gelernt hat, glaubt man wohl auch nicht. Denn es gibt offenbar eine weitere offene Rechnung: Schulden soll der 34-Jährige jetzt auch bei IHR haben: Rennfahrerin und Jimis Ex-Verlobte Laura-Marie Geissler. Es soll um 12.000 Euro gehen. Geliehen hatte sie ihm angeblich sogar 20.000 Euro, nur 8.000 soll er ihr zurückgezahlt haben. Deshalb erstattet sie vor Kurzem Strafanzeige.
SEIN Anwalt sagt dazu: „Richtig ist, dass Laura-Marie Geissler aktuell gegenüber Jimi Blue Ochsenknecht eine Forderung auf Rückzahlung eines Darlehens geltend macht. Falsch ist jedoch, dass ihr diese Forderung zusteht.” Denn beide hätten sich im Vorfeld über eine Aufrechnung der Schuld geeinigt. Und: Man gehe davon aus, Jimis Ex ginge es vielmehr um Aufmerksamkeit, heißt es in dem Anwalts-Statement weiter.
Und Jimi Blue? DER wollte doch eigentlich alles besser machen, nach seiner Zeit in Untersuchungs- und Auslieferungshaft: „Ich möchte einfach mit dem Gesetz - egal wie, egal wie klein - nicht mehr in Berührung kommen.”
Wie es jetzt für Jimi Blue nach der Anzeige seiner Ex weitergeht, muss die Staatsanwaltschaft in München entscheiden - und ob der Hotelrechnungs-Prozess neu aufgerollt wird, liegt beim Strafsenat in Innsbruck.