RTL begleitet OnlyFans-Star beim Umzug: Anne Wünsche wandert nach Mallorca aus – aber „leider nicht mit allen drei Kindern”
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Anne Wünsche erfüllt sich ihren Lebenstraum: Sie wandert nach Mallorca aus! RTL begleitet sie dabei. Von ihrem Umzug erwartet sich der OnlyFans-Star ein besseres Leben. Doch dieses wird Anne Wünsche nicht mit allen ihrer Kinder führen können. Denn zwei Kinder muss sie hier in Deutschland lassen. Wie es dazu kommen konnte und wie ihre Tochter Miley (12) zur Auswanderung steht, zeigt das Video.
Anne Wünsche: „Hi. Herzlich willkommen im Chaos. Achtung, Hunde, kommt rein!“
RTL-Reporter: „Wie geht's dir?“
Anne Wünsche: „Gut. Ich bin ein bisschen nervös, aber – und ein bisschen gestresst, weil es jetzt losgeht. Aber ich kann es immer noch nicht richtig fassen, dass es losgeht. Man packt die Sachen und irgendwie – keine Ahnung. Ich mach es wirklich. Das ist total crazy.“
Anne Wünsche: „Wer bin ich? Dreifachmama, Unternehmerinnen, OnlyFans-Creatorin. Viele kennen mich von Hannah bei ‚Berlin – Tag & Nacht‘. Ich war mal Influencerin. Chaotisch, normal.“
Ja, so beschreibt sich Anne Wünsche selbst. Aber wer ist Anne Wünsche wirklich? Wer steckt hinter dieser Frau, über die so viel geurteilt wird? Und was hat all das mit ihrer Auswanderung nach Mallorca zu tun?
Rückblick: 2011 erblickt Anne das Licht der Öffentlichkeit. Fünf Jahre spielt sie bei „Berlin – Tag & Nacht“ die Rolle der Hanna. Richtig Kohle scheffelte sie aber erst später. Seit 2023 verkauft sie auf der Online-Plattform OnlyFans erotische Fotos und Videos von sich.
Anne Wünsche: „Das kommt immer darauf an, was ich zeige. Aber die ganz großen Hardcore-Sachen gehen ab 99 los. Das ist aber ein paar Stunden nur online und dann gibt es nur noch über den Chat und über den Chat, wenn man dann noch mal anfragt, dann hat man auch mehr Nähe und so was alles. Dann schreibt man ja mit dem Kunden, dann ist es durchaus teurer.“
Das Geschäft mit den erotischen Bildern ist so lukrativ, dass sie pro Monat aktuell 180.000 Euro verdient und heute Millionärin ist.
Anne Wünsche: „4,3“
Anne Wünsche: „Schöne Zahl, ja, aber nicht auf meinem Konto.“
Anne Wünsche: „Ich bin Umsatz-Millionärin, sag ich immer. Also vor Steuern, vor Mitarbeiter, vor den ganzen Krankenkassen und was noch alles dazukommt.“
Zwölf Mitarbeiter beschäftigt Anne, damit die Inhalte-Maschinerie hochtourig läuft. Ihre 85.000 zahlenden Abonnenten wollen schließlich unterhalten werden. Und dabei überschreitet Anne mittlerweile sogar ihre selbst gesteckten Grenzen.
Anne Wünsche: „Ich dachte immer, ich würde das niemals machen. Aber ich bin tatsächlich schon so weit, dass ich da eigentlich schon alles mache. Aber immer allein. Ich hatte schon mal einen Kunden, der wollte ein Special-Video haben. Das mache ich aber nicht oft. Das ging für 2.500 raus. Selbstbefriedigung mit Namen sagen, ja.“
Solche Spezialwünsche erfüllt Anne aber nur selten, um die Lust daran nicht zu verlieren, wie sie uns erklärt. Denn für sie ist das alles viel mehr als nur ein Job. Es ist ihre Leidenschaft und eine Art Therapie für eine Kindheit, auf die sie nicht positiv zurückblickt.
Anne Wünsche: „Man hat nie groß Lob bekommen, oder wenn ich eine zwei nach Hause gebracht habe. ‚Warum ist es keine eins?‘ So, oder: Ich muss Klavier spielen. Und wenn ich irgendwas selbst komponiert habe und total stolz war, und das vorgespielt habe. ‚Ja, üb weiter! ‘ Es war nie. Man hat das Gefühl, ich war nie gut genug. Es war halt dieses: ‚Was soll jetzt noch passieren?‘ Also meine Kindheit war schon scheiße. Schlimmer ging's für mich nicht. Es ist ein Ausgleich. Es ist ein Ventil. Mir macht es Spaß. Ich habe keine Ahnung. Das bin ich.“
Zu ihr gehören aber auch drei Kinder von drei unterschiedlichen Vätern. Miley, zwölf Jahre, Juna, zehn Jahre, und Sávio, drei Jahre. Mutter und Erotikmodel gleichzeitig. Das erzürnt viele.
Anne Wünsche: „Ich finde es total erstaunlich, dass in der Öffentlichkeit immer so dargestellt, die armen Kinder, wenn man so eine Mutti hat. Und als würden sie den ganzen Tag jeden Tag gemobbt werden. Aber eigentlich sind die Leute, die sie jeden Tag kommentieren, sind die, die sie zum Thema machen. Weil bei uns war das vielleicht in den Jahren zwei, höchstens drei Mal ein Thema, dass es in der Schule war, aber ansonsten? Die Kinder haben völlig normalen Alltag, sie kriegen nichts davon mit.“
Dennoch will sie Deutschland jetzt den Rücken kehren und auswandern nach Mallorca. Wir begleiten das Unterfangen. Das Umzugsunternehmen ist bereits im Anmarsch. Höchste Zeit, die letzten Sachen zu sortieren.
Anne Wünsche: „Also wir haben ja zwei Räume. Wir haben das Büro. Ich weiß nicht, was Sie zuerst machen wollen. Da drüben ist der große Sitzkorb. Ob der zuerst muss?“
Umzugshelfer: „Wir gucken erst mal komplett durch.“
Anne Wünsche: „Und dann entscheidet ihr.“
Umzugshelfer: „Ich bin mit zwei Wagen hier. Gucken wir mal, welcher Wagen.“
Anne Wünsche: „Okay. Alles klar. Das. Das. Das. Das hier kommt auch mit. Jetzt müssen wir noch einmal nach unten. Einmal das alles ohne den Schrank. Die Ecke hier und jetzt drüben halt noch. Ich habe gerade gesehen, da hat gerade ein Hund hingemacht. Die sind genauso nervös wie ich, die kacken hier voll. Schön.“
Es wird also ernst. Anne wünscht sich nichts Geringeres als einen Neustart auf Mallorca. Ein Lebenstraum, der jetzt in Erfüllung gehen soll.
Anne Wünsche: „Was erwarte ich? Einfach ein besseres Leben, wenn die Sonne scheint. Es ist einfach schöner. Hier ist alles grau. Die Menschen sind alle frustriert. Da sitzt du dann noch bis 22.00 Uhr, das stört keinen, dass da ein Kind noch rumrennt. Die sind viel kinderfreundlicher als Deutsche. Die Deutschen sind da leider ein bisschen – weiß ich nicht – wir lieben Regeln und wir wollen, dass sich alle daran halten. Und ich hasse es. Ich hasse es. Ich weiß nicht, das Leben ist einfach einfacher und schöner. Ich will einfach ein Leben mit Freiheit und selber entscheiden können, wo ich lebe, wie ich lebe. Das ist das Leben, was ich gerne für mich haben möchte und für die Kinder.“
Anna hat aktuell keinen Partner, mit dem sie sich Aufgaben teilen kann. Eine Nanny unterstützt sie im Alltag. Ihren Kindern soll es an nichts fehlen. Sie sollen es besser haben als sie selbst. Denn Anne ist am Existenzminimum groß geworden.
Anne Wünsche: „Kinder sind verwöhnt. Die sind extrem verwöhnt. Aber was soll ich machen? Das ist halt – meine Kindheit war nicht so. Ich musste immer erklären, warum ich irgendwas haben möchte. Meine Tochter zum Beispiel, die ist ja jetzt zwölf, die wird 13. Ich glaube, da merkt man es am meisten. Sie muss ihr Zimmer nicht aufräumen. Da kommt jeden zweiten Tag kommt eine Haushälterin und macht ihr Zimmer da. Dafür arbeite ich einfach. Diese Freiheit zu haben, machen zu können, wann ich will, wie ich will. Für die Kinder einfach ein geiles Leben aufzubauen. Also mein Ziel ist es, meinen Kindern einfach ein geiles Leben zu bieten und den Enkelkindern, dass sie sich um solche Sachen keine Gedanken machen müssen.“
Ihre Berliner Wohnung gibt Anne trotz Auswanderung aber nicht komplett auf und auch das hat mit ihren Kindern zu tun.
Anne Wünsche: „Ich wandere leider nicht mit allen drei Kindern aus, sondern eigentlich nur mit meiner großen Tochter Miley. Die anderen beiden muss ich schweren Herzens hier lassen.“
Denn da alle drei Kinder unterschiedliche Väter haben, gibt es auch unterschiedliche Regeln.
Anne Wünsche: „Sávio, also meinen 3-jährigen Sohn, den habe ich zwei Wochen, zwei Wochen aufgeteilt. Wir wollen aber beide gucken, ob das für ihn so cool ist, weil für kleine Jungs oder für kleine Kinder, sich so lange von Mama zu trennen, ist nicht üblich. Und ich werde nicht jede zwei Wochen fliegen, weil für ihn ist es auch super anstrengend. Ich werde auch mal zwei Wochen hier bleiben und der Papa von Juna, also Henning, der wollte das halt nicht. Und da haben wir uns darauf geeinigt, dass sie in der Zeit einfach zu ihm zieht.“
Annes Familiengebilde. Es ist komplex, erfordert viel Aufwand.
Anne Wünsche: „Ich hoffe, dass ich es hinkriege, sie öfter zu sehen. Für mich ist das – sie gehört zu mir. Ich bin keine Mama gewesen, die irgendwann mal sagt, ich möchte meine Kinder abgeben, niemals. Für mich ist es wirklich mein Lebenstraum, seit Jahren. Und wenn es halt das ist, wofür ich dann halt – also irgendeinen Tod muss man sterben. So heißt das, glaube ich. Und wenn es dann einfach so ist, dass ich dann öfter fliegen muss, dann ist es halt so. Ich kriege das gebacken.“
Anne Wünsche: „Freust du dich auf Mallorca?“
Sohn Sávio: „Ja, gehen wir jetzt nach Mallorca?“
Anne Wünsche: „Noch ein bisschen warten. Ein paar Tage dauert das noch. Wer wohnt auf Mallorca?
Sohn Sávio: „Theo.“
Anne Wünsche: „Theo, dein bester Freund. Mit dem kannst du immer spielen.“
Der Sohn von Annes Mitarbeiterin, die bereits schon auf die Insel gezogen ist. Die Vorfreude ist also groß. Allerdings nicht bei allen Kids, wie wir noch erleben.
Anne Wünsche: „Ich würde am liebsten mit einsteigen und direkt den Umzug machen, den kompletten. Ich will gar nicht mehr warten jetzt.“
Aber da gibt es noch ein kleines Problem in Form einer 12-jährigen Tochter, die so ihre ganz eigenen Vorstellungen hat.
Tochter Miley: „Ich habe Häschen gekauft.“
Anne Wünsche: „Toll. Ja, ich finde die total süß. Wie war Schule?“
Tochter Miley: „Ganz okay.“
Anne Wünsche: „Ganz okay heißt?“
Tochter Miley: „Halt Schule.“
Anne Wünsche: „Aber nur noch acht Tage, dann geht es nach Mallorca.“
Anne Wünsche: „Nein?“
Tochter Miley: „Nein.“
Anne Wünsche: „Warum nicht? Acht Tage. Acht Tage. Ich freu mich.“
Bei Miley sieht das anders aus.
Tochter Miley: „Es geht, also ich bin nicht so ein großer Fan davon wie meine Mama, weil ich zu viel hier habe: Freunde, Erinnerungen und Sachen. Ja, das ist nicht dasselbe wie in Mallorca.“
Verständlich aus der Sicht einer 12-Jährigen, die noch kein Spanisch spricht und auf Mallorca auch nur Homeschooling machen wird.
Tochter Miley: „Ich habe das Thema oft hochgeholt, weil es mich interessiert hat: Wie soll ich denn jetzt da Freunde finden, wenn ich nicht in der Schule bin. Weil meine meisten Freunde kenne ich von der Schule und ich glaube, ich mache einfach viele Hobbys, obwohl ich es nicht so mag, rauszugehen. Aber ja, ich glaube, ich mache einfach viele Kurse.“
Anne Wünsche: „Ich mache mir da weniger Gedanken als Miley, weil Miley ziemlich offen ist, was das angeht. Und sie hat ja jetzt schon zwei Freunde, die haben auch Freunde und dann geht man auf den Kindergeburtstag, Feriencamp. Dann wolltest du noch surfen? Lernst du wieder neue Kinder kennen. Es gibt da viele Möglichkeiten.“
Miley fallen nur wenige Vorteile ein.
Tochter Miley: „Es ist warm. Ich habe da zwei Freunde und ein cooles Haus. Das war's.“
Anne hofft, dass sie ihre Tochter spätestens auf Mallorca komplett für die Auswanderung begeistern kann.
Wenige Tage später ist es so weit: Anne Wünsche wandert aus. Ihre Brüder fahren sie und ihre drei Hunde nach Mallorca. Aber wo sind denn eigentlich ihre Kids?
Anne Wünsche: „Mein Sohn kommt am Mittwoch hinterher geflogen, mit der Nanny, ganz früh mit dem ersten Flieger um sieben. Und die beiden Mädels machen die Schule zu Ende und kommen dann nach der Schule direkt zum Flughafen und fliegen dann mit einer Freundin nach Mallorca.“
Anne Wünsche: „Ich glaube, die wissen noch gar nicht, was abgeht. Ihr werdet jetzt Mallorca-Hunde.“
Anne Wünsche: „Bereit? Bereit! Für uns geht es jetzt los, Bye-bye Schweinebacke. Wir sehen uns auf Mallorca.“
