Themenwelten
- Meistgesucht
Partnerangebote
- Anzeige -
Erstes gemeinsames Liebes-Interview!: Riccardo Simonetti stellt uns seinen Ehemann Steven vor
Video lädt...
Erstmals gibt Riccardo Simonetti ein Interview zusammen mit seinem Ehemann Steven. „Es hätte sich einfach nicht richtig angefühlt ohne ihn", sagt Simonetti, der in Berlin ein Herzensprojekt vorstellt. Es geht um die große Liebe, die er jetzt gefunden hat aber eben auch um Angst.
Ja, es mag abgedroschen klingen, aber es ist einfach so: Sobald man Riccardo Simonetti mit seinem Steven erlebt, mit beiden in einem Raum ist, wird eins relativ schnell klar: Hier haben sich echt zwei gefunden!
„Ich wollte ihn nicht zeigen … er gehört mir!“
Für Steven ist das eine Premiere, bislang eher im Hintergrund, aber hier und heute soll es jeder sehen und hören.
„Das ist die Art von Beziehung, die ich immer haben wollte. Sein Glück ist mein Glück und mein Glück ist sein Glück! Und das haben wir!“
Es könnte alles so perfekt sein. Doch die Welt ist gerade jetzt alles andere als perfekt. Das ist den beiden Männern bewusst und das spüren sie.
„Zum Glück versteht er es nicht.“
Was das mit der aktuellen politischen Situation zu tun hat, warum Verstecken keine Option ist und diese eine Frage im Raum steht: Wann ist ein Mann ein Mann?
Ja, es ist eine Premiere! Riccardo und Steven geben ihr erstes gemeinsames Interview!
„Wollte ihn gar nicht zeigen … hab ich Glück gehabt! Ich bring gar nichts mit!“
Das ist jetzt ein wenig tiefgestapelt, aber es zeigt vor allem eins: Riccardo ist ganz schön verschossen.
„Ich hatte ja immer so einen Crush auf Tom Selleck.“
Tom Selleck, besser bekannt aus der 80er-Kultserie „Magnum“ mit dem Markenzeichen Schnurrbart. Joah, stimmt, wir entdecken da gewisse Ähnlichkeiten.
Steven, der gebürtige Amerikaner, versteht übrigens ziemlich gut Deutsch, nur das Sprechen sei noch nicht ganz perfekt – wobei, so ganz stimmt das nicht.
„Mein Name ist Steven, ich bin ein Wissenschaftler.“
Kennengelernt haben sich Steven und Riccardo im Fitnessstudio vor sieben Jahren. Im August 2024 heiraten sie auf Mallorca.
„Wer von euch hat den Antrag gemacht?“
„Wie lang haben wir darüber geredet?“
„Ich glaub, es war von Anfang an klar, dass ich derjenige sein werde, der auf die Knie geht und den Antrag macht.“
Und seitdem gehen „The Simonettis“, wie sie sich nennen, gemeinsam durchs Leben. Die Hochzeit markiert einen neuen Lebensabschnitt für Riccardo. Glücklich und befreit – denn er kennt auch andere Zeiten. Jahrelange Anfeindungen als Kind und Jugendlicher aufgrund seiner Homosexualität. 2018 kehren wir mit ihm in seine Heimat Bad Reichenhall zurück. Was er hier an dieser Bushaltestelle erlebt, traumatisiert ihn – ein Mitschüler zündet ihn an.
„Das hat sich angefühlt … schon ok!“
Diese Zeit damals beschäftigt ihn bis heute. Und so etwas zu verarbeiten, ist ein Prozess.
„Wie war das bei dir?“
„Natürlich, und obwohl ich in New York aufgewachsen bin und es da natürlich alles weltoffener scheint, heißt es nicht, dass ich weltoffen aufgewachsen bin. Ich bin in einem sehr konservativen Haushalt großgeworden. Und es gab sehr viele Erwartungen an mich. Und diese Erwartungen waren ziemlich klar umrissen, wie ein Junge zu sein hat.“
Morddrohungen, Hass. Vor allem Riccardo kennt das alles bis heute – und bloß weil er jetzt bekannt ist als Moderator oder Buchautor, heißt das nicht, dass so etwas an einem abperlt.
ABER, und das ist ihm ganz wichtig: Man kann versuchen, Brücken zu bauen. Eine heißt „Wann ist ein Mann ein Mann“. In Berlin stellt er sein neues Buch vor.
Ein Wunsch – und gerade die negativen Kommentare unter seinem Buch, die Riccardo selbst postet, zeigen: Es ist noch ein langer Weg und man hat gerade das Gefühl, die Stimmung kippt.
Riccardo und Steven werden sich nicht davon einschüchtern lassen, sie sind und wollen sichtbar sein. Und dabei ganz wichtig: Sie haben etwas gemeinsam und das nennt sich Fundament.
„Welche drei Wörter?“
„Inspirierend, wunderschön und liebend!“
„Inspirierend, wunderschön und liebevoll!“
Zwei Männer, ein gemeinsames Leben – und die klare Botschaft: Liebe lässt sich nicht verstecken. Warum auch?
- Anzeige -
