„Dann wird mir erst richtig bewusst, dass das einfach das ist, was übrig ist von meinem Vater. Und das ist ein ganz komisches Gefühl, aber ich finde das Ergebnis sieht auch super, superschön aus.“
Das Jahr 2026 hat für Riccardo Simonetti mit einem tragischen Verlust begonnen: Im Januar stirbt sein Vater plötzlich und unerwartet. Bestattet wurde er in Italien, doch ein Teil seines Vaters hat Riccardo behalten und aus der Asche einen Anhänger für sich und seine Schwester herstellen lassen.
„Meine Schwester und ich haben uns dazu entschlossen eine sogenannte Edelsteinbestattung zu machen. Ich wusste vorher auch nicht genau, was das ist, aber ich fand, das war eine total schöne Idee. Und zwar haben ein paar Leute von euch mich darauf hingewiesen, dass man die Asche von Verstorbenen nehmen kann und daraus Edelsteine pressen lassen kann. Also echte Edelsteine, Diamanten, Rubine, Saphire, solche Sachen. Und meine Schwester und ich fanden das total schön, weil wir dachten, das ist eine tolle Möglichkeit, um unseren Vater irgendwie in irgendeiner Form immer bei uns zu tragen.“
Die Asche seines Papas hat sich Riccardo in einen Rubin pressen lassen, seine Schwester hat einen Saphir.
„Ich werde mir den an diese Kette machen. Das war der Ehering meines Vaters und eine Kette, die er immer getragen hat. Und ich dachte mir, das wäre eine gute Ergänzung dafür.“
Und so trägt Riccardo seinen Vater nicht nur im Herzen, sondern auch immer ganz nah bei sich.
Verwendete Quellen: Instagram/riccardosimonetti