Es sind Erkenntnisse, für die hat Patrice Aminati Zeit gebraucht. „Ich habe meine Bedürfnisse nicht mehr geäußert. Ich habe ganz viel geschluckt. Kommunikation ist so wichtig. Ich sag mal, die ist ja leider in der Ehe gescheitert. Sonst würde es nicht zu einer Trennung kommen.“
In Dresden bei einer „Style & Talk Ladysnight“ treffen wir die 30-Jährige. Sie spricht öffentlich über das Ehe-Aus mit Moderator Daniel Aminati. Aber nicht, weil Patrice hetzen möchte. Ganz im Gegenteil: Sie erzählt hier, dass sie sich Hilfe geholt hat. Von einer neutralen Trennungsbegleitung. Weil es alleine nicht mehr geht.
„Da jemand zu haben, der liebevoll und immer den Blick auf die ganze Familie hat, das hat mir geholfen. Also wirklich zum einen im Allgemeinen und strukturell. Wie löst man das mit dem Kind? Wie sind Umgangszeiten? Was gibt es für Modelle? Nestmodell, Residenzmodell? Aber auch ganz konkret: Was kann ich denn schreiben, ohne den anderen gleich wieder auf die Palme zu bringen. Also so breit gefächert ist das.“
2018 lernen sich der Moderator und die studierte Psychologin kennen. Sie heiraten. Im August 2022 kommt Tochter Charlie zur Welt. Alles scheint perfekt, bis Patrice nur wenige Monate später die Diagnose schwarzer Hautkrebs bekommt. Vor sechs Monaten trennt sich das Paar dann überraschend. Es geht von IHR aus.
„Wenn eine Frau mit einem kleinen Kind, die schwer krank ist, sich trennt, dann ist das wirklich eine ernsthafte, reiflich überlegte Entscheidung.“ Inzwischen ist Patrice in Krebsstadium vier, wird palliativ behandelt und lebt mit ihrer Tochter bei ihren Eltern. Und während sie auf Instagram über ihre Therapie berichtet ... „Und weil ihr so lieb nachfragt Nein, die Therapie vertrage ich nicht gut.“
... Postet ihr Ex Bilder von ihr. Zwar lieb gemeint, aber Patrice fordert: Er solle von ihr ablassen. ER findet das unverhältnismäßig. „Das Einzige, was ich vor zwei Tagen gemacht habe, ist, ich habe in einer Story ein Bild von ihr und auch von uns gepostet. Wir schaffen das. Das ist immer unser Credo gewesen in den letzten Jahren. Wir haben uns immer gesagt: Wir schaffen das.“
Das Wohl der gemeinsamen Tochter stünde für ihn an erster Stelle, so Daniel. Dass er bisher noch nicht so richtig loslassen kann, muss Patrice akzeptieren, sagt sie. „Also mein Leben ist sehr ausgefüllt und ich habe wie gesagt in den Ehejahren schon versucht, da zu kämpfen. Aber dieser Kampf ist jetzt ausgekämpft. Jetzt konzentriere ich mich auf das Schöne, auf das Positive, was vor mir liegt.“ Und das ist: So viel Zeit wie möglich mit ihrer Tochter Charly zu verbringen.