Diese Bilder aus guten Zeiten sind lange vorbei. Halle Berry und Ex-Mann Olivier Martinez zoffen sich grade heftig vor Gericht. Es geht um ihren gemeinsamen 12-jährigen Sohn. Am Samstag soll sich ein Drama in Halle Berrys Haus abgespielt haben, behauptet Olivier Martinez - schriftlich festgehalten bei Gericht in Los Angeles...
Text Oliver:
"Ms. Berry hat unseren Sohn Maceo körperlich misshandelt, indem sie auf ihn gesprungen ist, ihre Hände um seinen Hals gelegt und ihn gewürgt hat."
Es sind harte, schlimme Vorwürfe. Auch die jetzt öffentlich gewordenen Screenshots angeblicher Chatverläufe zwischen Martinez und Berry zeigen eine aufgeheizte Stimmung am Samstag. Voller Panik soll der 12-jährige seinen Vater kontaktiert haben...
TEXT Chatverlauf
"Maceo sagt, er möchte abgeholt werden." schreibt Olivier.
Halle Berry: "Auf keinen Fall! Er will mit seiner Mutter kämpfen? Was für ein Kind erziehen wir eigentlich?" antwortet Halle Berry.
Schon lange streiten die beiden um Unterhaltszahlungen. Drei Jahre sind sie verheiratet, bis zur Trennung 2015. Beide sollen explosive Temperamente haben, immer wieder aneinander geraten sein. Trotzdem gibt sich Halle Berry gegenüber den Kollegen von Extra TV im ersten Interview nach der Trennung damals noch versöhnlich:
"Es geht mir okay, wirklich. Ich mache einfach weiter und bin wirklich froh, hier zu sein."
Doch hinter den Kulissen brodelt es, wie die aktuellen Gerichtsdokumente zeigen. Darin behauptet der 60-jährige:
"Ms. Berry sagte unserem Sohn, dass ich "eine weiße Schlampe bin die versucht, eine schwarze Frau auszurauben" wegen Unterhaltszahlungen."
Um Geld geht es Halle Berry im angeblichen Chat mit ihrem Ex tatsächlich, sie soll dort über ihren Sohn schreiben: "Er respektiert mich nicht, ich kann ihm nichts sagen. Ich bin nur ein Geldautomat. Das ist falsch!"
Wie schwer muß das alles für ein 12-jähriges Kind sein....
Olivier Martinez hat jetzt das alleinige Sorgerecht für seinen Sohn beantragt.
Halle Berry dagegen bestreitet die Vorwürfe, bezeichnet die Klage über ihre Anwältin als "völlig haltlos und bewusst irreführend".
Trotzdem darf sie - gerichtlich angeordnet - ihren Sohn erstmal nur zu eingeschränkten Besuchszeiten sehen, bis zur Anhörung am 16. Oktober.