Und plötzlich platzt Carmen Geiss der Kragen: „JEDER HAT GEARBEITET!!!! Es gab nicht fünf, sechs Tage die Woche. Es waren 24/7!“ – „Boah okay, du sagst jetzt einfach, dass wir faul sind."
Ja, Mama Carmen ist sauer. SIE findet in ihrer montäglichen RTLZWEI-Reality-Doku: früher haben die Menschen hart für ihr Geld gearbeitet. Heute aber würden viele - und damit meint sie besonders ihre Töchter Shania und Davina - kaum etwas dafür tun. Vor allem nicht als reine Reality-Stars.
„Heute, die sind so undankbar wie ihr jetzt.“ – „Ich bin nicht undankbar."
Puhhhh... harte Worte von Carmen.
„Die Generation jetzt ist da, all die Kohle wieder rauszujagen, aber nichts zu tun. Das wollte ich eigentlich damit sagen.“ – „Aber wir arbeiten. Wo ist jetzt hier das Problem?"
Ja, Davina und Shania scheinen ihre Jobs als Reality-Stars und Influencer sehr ernst zu nehmen. Aber ist DAS wirklich ARBEIT? Fragen wir am Abend bei der Premiere der neuen „Kampf der Reality-AllStars"-Staffel die, die auch Reality machen.
„Also ich würde schon sagen, dass Reality-Star-Dasein ein richtiger Job ist, aber eher mental und psychisch."
„Es ist nicht viel Arbeit. Sie sitzen in ihrer Villa. Die trinken, haben Spaß. Ist das wirklich Arbeit? Nein.“
„Es war noch nie so leicht quasi faul sein Geld zu verdienen … ist nicht mehr wie früher."
„Ich sehe das wirklich wie ein Urlaub. Muss ich ehrlich sagen.“
„Ja, gut. Dass es jetzt kein harter körperlicher Job ist. Darüber müssen wir uns, glaube ich, jetzt nicht unterhalten, aber ich finde es psychisch anstrengend."
„Ich würde sagen, das ist so 60/40. 60 schon eher entspannt, 40 aber auch schon Arbeit."
Die Reality-Welt ist sich also selbst nicht ganz so einig. Aber schau an, der als Ex-Dschungelkandidat und „Reality-Biest" bekannte Sam Dylan kann Carmens Kritik verstehen:
„Ja, finde ich gut, wenn die Geissens das den Kindern sagen. Den ganzen Tag das Gesicht auf Instagram zeigen. Ich glaube, das ist auch ein bisschen zu wenig.“
Er selber hat mit einem eigenen Laden übrigens auch ein zweites Standbein. Und Carmen, die mit ihrem Robert neben Reality auch noch Unternehmen führt, stellt klar: „Wir mussten uns das hart erarbeiten. Aber meine Kinder denken, wir haben einen Goldesel auf dem Balkon.“
„Also wenn es nach mir gehen würde, hätten wir gerne sechs Tage frei und nur einen Arbeitstag."
„Die Kinder sind unmöglich. Was soll aus denen mal werden?"
Wer weiß: Vielleicht bleibt Mamas Botschaft bei Shania und Davina ja doch irgendwie hängen.