Der günstigste Pro-Tarif von Elementor enthält einen Formular-Baukasten. Die Einsendungen daraus bekommen Sie nicht.
In der Leistungsübersicht des Essential-Plans steht der Formular-Baukasten als enthalten – mit dem Zusatz, dass die Übermittlung der ausgefüllten Formulare in diesem Plan nicht verfügbar ist. Für eine Firmenseite, die Anfragen über ein Kontaktformular sammeln soll, ist das der entscheidende Punkt. Und es ist nicht die einzige Lücke: Popup-Baukasten, eigener Code und die Shop-Funktionen beginnen ebenfalls erst eine Stufe höher.
Wir haben die Tarifstaffelung, die Leistungsübersicht und rund 4.100 öffentliche Kundenbewertungen ausgewertet. Dieser Testbericht zeigt, was Elementor als Werkzeug für WordPress leistet, ab welcher Stufe es sich wirklich lohnt – und wann ein klassischer Baukasten die bessere Wahl ist.

Was ist Elementor und für wen ist es geeignet?
Elementor ist kein eigenständiger Baukasten, sondern ein Erweiterungsmodul für WordPress. Es ersetzt den mitgelieferten Editor durch eine Oberfläche, in der Sie Elemente per Maus platzieren und das Ergebnis sofort sehen. Voraussetzung ist eine laufende WordPress-Installation samt Hosting und Domain – beides kaufen Sie woanders, oder Sie buchen Elementors eigenes Paket namens One, das Hosting, Domain und Lizenz zusammenfassen.
Der Anbieter spricht von einer Gemeinschaft aus über acht Millionen Fachleuten und hat sein Angebot inzwischen über den Editor hinaus erweitert: Bildoptimierung, ein Werkzeug für Barrierefreiheit, ein Cookie-Banner, E-Mail-Zustellbarkeit, eine Verwaltungsoberfläche für mehrere Websites und KI-Funktionen, die Layouts, Texte, Bilder und sogar Code erzeugen. Aus dem Seitengestalter ist damit eine Plattform geworden – mit dem Effekt, dass die Tarifstufen deutlich komplexer sind als früher.
4,0/5★★★★☆Ab der zweiten Stufe das mächtigste Gestaltungswerkzeug für WordPress – der Einstiegsplan ist stärker beschnitten, als sein Preis vermuten lässt.- Wer WordPress ohnehin nutzt und gestalten will, ohne Code zu schreiben
- Freiberufler und Agenturen: Ein Tarif deckt bis zu 25 Websites ab
- Projekte, die Kopfzeile, Fußzeile und Beitragsvorlagen visuell steuern wollen
- Alle, die Marketing-Werkzeuge wie Popups direkt im Seitengestalter brauchen
- Einsteiger ohne WordPress-Erfahrung – Hosting und Installation kommen dazu
- Wer mit dem günstigsten Pro-Plan Kontaktanfragen empfangen will
- Projekte mit hohem Anspruch an Ladezeit ohne zusätzliche Optimierung
- Wer den Endpreis vorab kennen will – die Beträge sind rabattiert, die Verlängerung nicht
Wer ohne WordPress auskommen will, findet unter den klassischen Website-Baukästen schnellere Wege. Wer WordPress bereits einsetzt, findet kaum ein stärkeres Werkzeug.
Funktionen und Bedienung im Test
Die Stärke ist die Kombination aus Tiefe und Zugänglichkeit. Elemente werden per Maus gesetzt, Abstände, Typografie, Farben und Effekte lassen sich fein einstellen, und die Ansicht für Tablet und Smartphone ist getrennt anpassbar. Dazu kommt der Theme Builder, mit dem sich auch die Bereiche gestalten lassen, die WordPress normalerweise vom Theme bezieht: Kopfzeile, Fußzeile, Archivseiten und die Vorlage für einzelne Beiträge. In vielen Projekten ersetzt das ein gekauftes Theme.
Über den Editor hinaus hat der Anbieter angebaut. Die höheren Stufen enthalten Bildoptimierung mit Umwandlung in moderne Formate, ein Werkzeug für Barrierefreiheit mit Prüfung und Korrekturvorschlägen, einen Cookie-Banner mit Skript-Sperre und Einwilligungsprotokoll sowie eine Verwaltungsoberfläche, über die sich Plugin- und Theme-Updates mehrerer Websites zentral erledigen lassen. Für Agenturen ist das der eigentliche Grund, die teureren Pläne zu nehmen.
Der Preis für die Bequemlichkeit: Ladezeit
Ein Seitengestalter, der so viel kann, bringt auch viel mit. Elementor lädt mehr Stilangaben und Skripte aus als eine schlanke, direkt gebaute Seite – das ist bauartbedingt und lässt sich nicht wegdiskutieren. Für die Praxis heißt das: Ein Zwischenspeicher-Plugin, optimierte Bilder und ein zügiges Hosting gehören zum Projekt dazu, nicht als Kür, sondern als Teil der Grundausstattung. Der Anbieter reagiert darauf, indem er die Bildoptimierung inzwischen selbst anbietet – allerdings erst in den höheren Stufen.
Elementor im Test: Vor- und Nachteile
Ab der zweiten Stufe ist das Angebot rund. Darunter fehlt zu viel.
- Theme Builder in jedem Pro-Plan: Kopfzeile, Fußzeile, Archive und Beitragsvorlagen visuell gestalten – schon im Einstiegstarif.
- Mehrere Websites je Lizenz: Die höheren Stufen decken bis zu 25 Projekte ab, was für Agenturen entscheidend ist.
- Plattform statt Plugin: Bildoptimierung, Barrierefreiheit, Cookie-Banner und Website-Verwaltung sind inzwischen eingebaut.
- Sehr gute Bewertungen: 4,4 von 5 auf Trustpilot, 98 % der negativen Bewertungen werden beantwortet.
- 30 Tage Geld-zurück-Garantie: Genug Zeit, die Stufen im eigenen Projekt zu vergleichen.
- Essential ohne Formular-Empfang: Der Baukasten ist da, die Einsendungen kommen nicht an.
- Popup, Code und Shop erst ab Stufe zwei: Drei zentrale Funktionen fehlen im günstigsten Plan.
- WordPress ist Pflicht: Hosting, Domain und Installation kommen als eigene Aufgabe dazu.
- Ladezeit braucht Nacharbeit: Ohne Zwischenspeicher und Bildoptimierung wird die Seite spürbar langsamer.
- Preise nur als Momentaufnahme: Die Beträge sind zeitweise rabattiert, die Verlängerung erfolgt zum regulären Satz.
Was kostet Elementor?
Die Grundversion ist dauerhaft kostenlos. Darüber stehen mehrere Pro-Stufen. Die folgenden Beträge gelten bei jährlicher Abrechnung; der Anbieter weist daneben eine Ersparnis für die Jahreszahlung aus, was auf eine teurere monatliche Option schließen lässt – prüfen Sie das im Bestellvorgang. Wichtig außerdem: Die beworbenen Beträge sind zeitweise rabattiert, und bei jedem Plan steht, dass die Verlängerung zum regulären Satz erfolgt. Daneben gibt es die One-Pläne, die Hosting und Domain einschließen.
Rechnen Sie nicht in Monatspreisen, sondern in Funktionen. Die zwei Euro zwischen Essential und Advanced Solo trennen einen Seitengestalter mit Einschränkungen von einem vollständigen Werkzeug. Und wer mehr als ein Projekt betreut, fährt mit Advanced günstiger als mit drei Einzellizenzen – das ist die Stufe mit dem besten Verhältnis von Preis zu Leistung.
| Merkmal | Essential | Ab Advanced Solo |
|---|---|---|
| Websites | 1 | 1 bis 25 je nach Stufe |
| Pro-Bausteine | 57 | 85 |
| Theme Builder | enthalten | enthalten |
| Formular-Einsendungen | nicht verfügbar | enthalten |
| Popup-Baukasten | nicht enthalten | enthalten |
| Eigener Code und CSS | nicht enthalten | enthalten |
| Shop-Funktionen | nicht enthalten | enthalten |
| Cloud-Vorlagen | 10 | 20 und mehr |
Ein Wort zur kostenlosen Version: Sie ist mehr als eine Testversion und reicht für eine einfache Darstellungsseite vollkommen aus. Wer nur wissen will, ob ihm die Arbeitsweise liegt, installiert sie auf einem bestehenden Webhosting und probiert sie aus, bevor er über Tarife nachdenkt.
Sicherheit, Datenschutz und Support
- Hosting liegt bei Ihnen: Elementor ist ein Plugin. Serverstandort, SSL-Zertifikat, Backups und Updates des Systems verantwortet Ihr Hoster – oder Sie, wenn Sie selbst hosten. Nur bei den One-Plänen liegt das beim Anbieter.
- Cookie-Banner als Funktion: In den höheren Stufen ist ein Einwilligungsbanner enthalten, inklusive Cookie-Erkennung, Skript-Sperre und Protokollierung der Einwilligungen – ausdrücklich mit Blick auf die DSGVO. Das ersetzt ein separates Plugin.
- Barrierefreiheit: Ebenfalls in den höheren Stufen: Prüfung auf Barrieren, KI-gestützte Korrekturen und ein Bedienwerkzeug für Besucher. Angesichts der seit 2025 geltenden Anforderungen für viele gewerbliche Websites ist das kein Randthema mehr.
- Support: Der Anbieter beantwortet nach Trustpilot-Angaben 98 % der negativen Bewertungen und reagiert typischerweise innerhalb von 24 Stunden. In den Bewertungen ist die Hilfe der am häufigsten gelobte Punkt, oft mit namentlicher Nennung.
- Bindung an das Plugin: Mit Elementor gebaute Layouts hängen am Plugin. deaktivieren Sie es, bleiben die Inhalte erhalten, die Gestaltung aber nicht. Ein Wechsel auf ein anderes System bedeutet, die Seiten neu aufzubauen – das gehört in die Entscheidung, bevor ein größeres Projekt startet.
Elementor Erfahrungen und Bewertungen
Auf Trustpilot kommt Elementor auf 4,4 von 5 aus rund 4.100 Bewertungen, davon knapp 1.000 aus den letzten zwölf Monaten. Die Zusammenfassung des Portals hebt den Kundendienst hervor: gelobt werden echte Hilfe und eine zügige Lösung der Probleme. Zwei Einordnungen liefert das Portal mit – der Anbieter lädt aktiv zu Bewertungen ein, und er beantwortet 98 % der negativen Stimmen, typischerweise binnen 24 Stunden.
Drei Muster sind für die Kaufentscheidung relevant.
- Der Support trägt die Note. Auffällig viele Bewertungen beschreiben konkrete Fälle: eine steckengebliebene Migration, ein wiederkehrender Autorisierungsfehler, ein Problem, das eine Agentur wochenlang blockierte. Gemeinsam ist ihnen, dass das Anliegen gelöst wurde.
- Die Bewertungsbasis ist angefragt. Trustpilot weist aus, dass Elementor Kunden aktiv um Bewertungen bittet. Das hebt Durchschnittswerte typischerweise an und erklärt, warum die Stimmen überwiegend von Support-Kontakten handeln statt vom Produkt.
- Die Ladezeit ist das wiederkehrende Sachthema. Wer Elementor produktiv einsetzt, kommt am Thema Geschwindigkeit nicht vorbei. Das ist keine Überraschung und auch kein Ausschlussgrund – es ist der Preis für die Gestaltungsfreiheit und lässt sich mit den üblichen Mitteln in den Griff bekommen.
Alternativen zu Elementor
Je nachdem, was Ihnen wichtiger ist als die Tiefe der Gestaltung, kommen drei andere Werkzeuge in Frage:
- Wix: Kein WordPress nötig, Hosting inklusive, deutlich schnellerer Einstieg – die Wahl, wenn Sie nicht mit Infrastruktur befassen wollen.
- Webflow: Maximale Kontrolle über das Erscheinungsbild bei schlankerer Ausgabe – interessant für Gestalter mit Technikaffinität, allerdings teurer.
- Squarespace: Hochwertige Vorlagen und alles aus einer Hand – passend für Portfolios und Kreative, die Gestaltung nicht von Grund auf bauen wollen.
Fazit: Lohnt sich Elementor?
Für alle, die mit WordPress arbeiten, ist Elementor ab der zweiten Tarifstufe schwer zu schlagen. Der Theme Builder ersetzt in vielen Projekten ein gekauftes Theme, die Gestaltungstiefe reicht weiter als bei jedem klassischen Baukasten, und aus dem reinen Seitengestalter ist eine Plattform mit Bildoptimierung, Barrierefreiheits-Werkzeug, Cookie-Banner und zentraler Website-Verwaltung geworden. Die Bewertungslage stützt das mit 4,4 von 5 bei rund 4.100 Stimmen.
Zwei Dinge müssen Sie einrechnen. Der Essential-Plan ist kein vollwertiger Einstieg: Popup-Baukasten, eigener Code und Shop-Funktionen fehlen, und Formular-Einsendungen kommen dort nicht an. Wer damit eine Firmenseite betreiben will, merkt das spätestens bei der ersten Kundenanfrage. Und die Ladezeit braucht Arbeit – Zwischenspeicher und optimierte Bilder gehören von Anfang an dazu.
Die Empfehlung lautet deshalb: Probiere die kostenlose Version auf Ihrem Hosting aus, um zu sehen, ob Ihnen die Arbeitsweise liegt. Wenn ja, überspringen Sie Essential und nehmen Sie Advanced Solo für ein Projekt oder Advanced für bis zu drei – dort beginnt der volle Funktionsumfang. Und plane das Verlängerungsdatum ein, weil die beworbenen Preise rabattiert sind.
Häufig gestellte Fragen zu Elementor
Die Grundversion ist dauerhaft kostenlos. Die Pro-Stufen liegen bei rund 5 Euro im Monat für Essential mit einer Website, 7 Euro für Advanced Solo, 9 Euro für Advanced mit drei Websites und 17 Euro für Expert mit 25 Websites – jeweils bei jährlicher Abrechnung. Ob und zu welchem Aufschlag eine monatliche Zahlung möglich ist, zeigt der Bestellvorgang.
Laut Leistungsübersicht des Anbieters der Popup-Baukasten, eigener Code und eigenes CSS, die Shop-Funktionen und alle KI-Werkzeuge. Beim Formular-Baukasten ist ausdrücklich vermerkt, dass die Übermittlung der Einsendungen in diesem Plan nicht verfügbar ist. Außerdem stehen 57 statt 85 Pro-Bausteine zur Verfügung.
Für ein einzelnes Projekt Advanced Solo, weil dort Popups, eigener Code, Shop-Funktionen und der Formular-Empfang dazukommen. Wer mehrere Websites betreut, fährt mit Advanced für drei Projekte günstiger als mit drei Einzellizenzen. Expert lohnt erst bei vielen Kundenprojekten.
Ja. Elementor ist ein Erweiterungsmodul und setzt eine laufende WordPress-Installation voraus. Hosting und Domain kommen als eigene Kosten dazu. Wer alles aus einer Hand möchte, kann die One-Pläne wählen, die Hosting und Domain einschließen – sonst buchen Sie beides bei einem Hoster Ihrer Wahl.
Für eine einfache Darstellungsseite ja. Die Grundversion ist dauerhaft kostenlos und erlaubt visuelles Gestalten mit den Basis-Bausteinen. Theme Builder, Popups, eigener Code, Shop-Funktionen und die zusätzlichen Werkzeuge sind den Pro-Plänen vorbehalten. Zum Ausprobieren der Arbeitsweise ist sie ideal.
Es lädt mehr Stilangaben und Skripte als eine schlank gebaute Seite – das ist bauartbedingt. In der Praxis heißt das: Ein Zwischenspeicher-Plugin, optimierte Bilder und zügiges Hosting gehören zum Projekt dazu. Der Anbieter bietet die Bildoptimierung inzwischen selbst an, allerdings erst in den höheren Stufen.
Damit gestalten Sie auch die Bereiche, die WordPress sonst vom Theme bezieht: Kopfzeile, Fußzeile, Archivseiten und die Vorlage für einzelne Beiträge. In vielen Projekten ersetzt das ein gekauftes Theme. Der Theme Builder ist bereits im Essential-Plan enthalten und einer der Hauptgründe für den Umstieg auf Pro.
Die Inhalte bleiben erhalten, die Gestaltung nicht. Mit Elementor gebaute Layouts hängen am Plugin, weshalb ein Wechsel auf ein anderes System bedeutet, die Seiten neu aufzubauen. Wer ein größeres Projekt plant, sollte diese Bindung vor dem Start bedenken.
Ja, 30 Tage auf die Pro-Pläne. Das reicht, um die Stufen im eigenen Projekt zu vergleichen – gerade weil der Unterschied zwischen Essential und Advanced Solo größer ist, als der Preisabstand vermuten lässt. Für die spätere Verlängerung greift die Garantie nicht.
Ja, in den höheren Stufen. Enthalten sind ein Werkzeug zur Prüfung auf Barrieren mit KI-gestützten Korrekturen und ein Bedienwerkzeug für Besucher sowie ein Einwilligungsbanner mit Cookie-Erkennung, Skript-Sperre und Protokollierung. Beides ersetzt jeweils ein separates Plugin.
Der Anbieter wirbt zeitweise mit Nachlässen und weist bei jedem Plan aus, dass die Verlängerung zum regulären Jahrespreis erfolgt. Was Sie heute zahlen, muss also nicht der Betrag im zweiten Jahr sein. Lassen Sie sich im Bestellvorgang beide Werte anzeigen und notieren Sie sich das Verlängerungsdatum.
Weil der Kundendienst überzeugt: Die Zusammenfassung des Portals lobt echte Hilfe und zügige Lösungen, und der Anbieter beantwortet 98 Prozent der negativen Bewertungen, meist binnen 24 Stunden. Zu beachten ist, dass Elementor Kunden aktiv um Bewertungen bittet – das hebt Durchschnittswerte typischerweise an.
