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Leine

Der Fluss Leine durchquert abwechslungsreiche Landschaften in Thüringen und Niedersachsen von urwüchsigen Auen bis hin zu industriell geprägten Regionen.

Der Fluss Leine entspringt aus mehreren Quellen in der Gemeinde Leinefelde-Worbis, die in der thüringischen Kulturlandschaft Eichsfeld liegt. Von dieser idyllischen Landschaft mit ihren bewaldeten Hügel und den historischen Dörfern fließt die Leine auf rund 280 Kilometern durch Thüringen und Niedersachsen, bis sie bei Eickeloh in den Fluss Aller mündet. In Niedersachsen ist der Fluss Namensgeber für die Mittelgebirgsregion Leinebergland und für den historischen sächsischen Leinegau im Gebiet Obere Leine. Zu den größeren Städten, die sich am Ufer der Leine entwickelt haben, zählen Göttingen und Hannover. Weitere sehenswerte Städte am Ufer oder in der Nähe sind Heilbad Heiligenstadt, Einbeck, Neustadt am Rübenberge und Hildesheim.

Leinen los auf der Leine

Von Hannover bis zur Mündung in die Aller ist der Fluss als Bundeswasserstraße etwa 100 Kilometer schiffbar. Bereits im Mittelalter wurde die Leine als Transportweg genutzt, um Waren über die Aller und Weser weiter nach Bremen zu transportieren. Erst als die Eisenbahnstrecke Hannover-Bremen im 19. Jahrhundert in Betrieb genommen wurde, war der Warentransport über den Fluss nicht mehr attraktiv. Heute wird die Leine mit ihren idyllischen Ufern vorwiegend von Kanu-, Kajak- und Sportbootfahrern sowie von Ausflugsschiffen mehrerer Anbieter befahren. Die Anlegestelle der Fahrgastschiffe ist in Hannover an der Ihmebrücke zu finden. Am malerischen Leine-Heine-Radweg kann man den Fluss und die zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten an seinen Ufern von der Quelle bis zur Mündung erkunden. Die Energie der Leine wird durch mehrere Kraftwerke genutzt.

Die geschützten Auwälder und Feuchtwiesen am Fluss Leine

Auch Angler schätzen die Leine mit ihrem Fischreichtum als Fischerrevier. Im Fluss Leine und seinen zahlreichen Altarmen bei Hannover werden mittlerweile wieder über 30 verschiedene Fischarten gezählt. Das zeugt von der hervorragenden Wasserqualität der Leine, die noch in den 1980er Jahren stark von den Abwässern der Papierfabriken und Zuckerraffinerien im Raum Hannover verunreinigt war. Mehrere Abschnitte der Leine und Landschaftsabschnitte an ihren Ufern stehen unter Naturschutz wie die Leinauen zwischen Ruthe und Koldingen und die Leinauen unter dem Rammelsberg.