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Gold

Gold ist ein chemisches Element, das schon seit vielen Jahrhunderten für die Herstellung von Schmuck verarbeitet wird.

Gold picture alliance / blickwinkel/McPHOTO

Dem chemischen Element Gold wird im Periodensystem das Symbol Au zugewiesen, das sich von dem lateinischen Wort Aurum ableitet. Das Edelmetall Gold ist mindestens seit 5000 v. Chr. bekannt und spielt seitdem in der Wirtschaft eine wichtige Rolle. So lässt es sich beispielsweise für zahnmedizinische, medizinische und technische Zwecke verwenden und eignet sich besonders gut für die Herstellung von Schmuck.

Da Gold wertbeständig und selten ist, eignet es sich zudem als Wertaufbewahrungsmittel. Das kann im privaten Bereich zum Beispiel bedeuten, dass Menschen Goldbarren oder Goldmünzen kaufen. Da die Anlage in Gold keine Verzinsung bringt, wird meist auf einen Anstieg des Goldpreises spekuliert oder davon ausgegangen, dass es seinen Wert behält. Das ist allerdings nicht garantiert, da der Goldpreis den üblichen Marktschwankungen durch Angebot und Nachfrage unterliegt. Auch der Kauf von Goldschmuck kann die private Vermögensanlage ergänzen.

Für die nationalen und internationalen Währungssysteme spielt Gold ebenfalls eine wichtige Rolle. In Deutschland verwaltet die Deutsche Bundesbank die Goldreserven der Bundesrepublik. Die Reserve umfasst etwa 3.400 Tonnen. Damit hat Deutschland die zweitgrößten Goldreserven nach den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Vorräte werden in Tresoren im Inland sowie bei ausländischen Geldinstituten gelagert. Das im Ausland deponierte Gold wird nach Deutschland zurückgeholt. So sanken die bei der Bank of England gelagerten Goldreserven von 1.521 Tonnen im Jahr 1998 auf 423 Tonnen im Jahr 2018. Bei der Banque de France lagerten 1998 noch 374 Torren, mittlerweile wurde der ganze Bestand nach Frankfurt gebracht.

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