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BP (British Petroleum)

Das Mineralölunternehmen BP mit Sitz in London wurde 1917 gegründet und erwirtschaftet seinen Umsatz mit dem Vertrieb von Kraftstoff.

BP (British Petroleum) picture-alliance/ dpa

BP ist ein britischer Ölkonzern und seit 1917 in der Branche tätig. Seinen Hauptsitz hat das Unternehmen in London, allerdings ist BP auch international tätig und in weiteren Staaten mit Niederlassungen vertreten. Bei rund 83.000 Mitarbeitern erwirtschaftete BP im Jahr 2018 einen Umsatz von gut 300 Milliarden US-Dollar und gehört damit zu den größten Öl-Unternehmen weltweit. Auf dem deutschen Markt ist BP mit den Marken Aral, BP und Castrol vertreten und betreibt über 2.400 Tankstellen (Stand 2018).

BP zählt zu den bekanntesten und wertvollsten Marken der Welt. Mit rund 28 Prozent der Anteile ist die US-amerikanische Großbank JP Morgan Chase der größte Anteilseigner am Grundkapital von BP (Stand 2014).

Im Jahr 2010 hatte BP mit der bis dato größten Krise seiner Firmengeschichte zu kämpfen: Im Golf von Mexiko explodierte die von dem Konzern betriebene Ölplattform Deepwater Horizon, wobei elf der dort arbeitenden Menschen ums Leben kamen. Darüber hinaus gab es ein Unterwasser-Leck, das eine Ölkatastrophe auslöste und den Golf von Mexiko mit seinem empfindlichen Ökosystem stark verschmutzte. Viele Meerestiere und Vögel kamen durch die Ölpest ums Leben.

Die darauf folgende Geldstrafe von 18,7 Milliarden Dollar ließ viele Beobachter zweifeln, ob der Konzern die nötigen Finanzmittel hätte, diese zu bezahlen. Letztendlich schaffte BP jedoch den Weg aus der Krise.

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