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Markus Söder

Politiker

Markus Söder
Foto: picture alliance / dpa

Der Politiker Markus Söder gehört der Partei CSU an und ist Ministerpräsident von Bayern. Zuvor war er bayerischer Staatsminister der Finanzen.

Geboren am: 05. Januar 1967
Geburtsort: Nürnberg
Größe: 194 cm
Sternzeichen: Steinbock

Markus Söder wurde am 5. Januar 1967 in Nürnberg geboren. Er studierte Jura und absolvierte ein Volontariat beim 'Bayerischen Rundfunk', wo er auch bis 1994 als Redakteur arbeitete.

Seine politische Karriere begann Markus Söder als Mitglied der Jugendorganisation der CSU. Ihr stand er von 1995 bis 2003 vor. Bereits im Jahr 1994 zog er als Abgeordneter für den Stimmkreis Nürnberg-West in den bayerischen Landtag ein. Zu Beginn seiner Politiker-Laufbahn wurde Söder gemeinsam mit anderen jungen Abgeordneten stark von Edmund Stoiber gefördert. Von 2003 bis 2007 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs der CSU. Sein erstes außerparteiliches Amt erhielt Markus Söder im Jahr 2007, als er vom damaligen Ministerpräsidenten Günther Beckstein zum Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten berufen wurde.

Nach der Landtagswahl 2008 in Bayern zog Markus Söder als Minister für Umwelt und Gesundheit in das erste Kabinett von Horst Seehofer ein. Im November 2011 wurde er schließlich zum bayerischen Finanzminister gewählt. Nach der Landtagswahl im Jahr 2013 fügte er seinem Ministerium einen neuen Arbeitsbereich hinzu: das so genannte 'Heimatministerium', dessen Ziel es vor allem ist, die Entwicklung des ländlichen Raums fördern und gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land herzustellen.

Seit März 2018 ist Markus Söder der Ministerpräsident Bayerns. Er übernahm das Amt von Horst Seehofer, der für seinen Wechsel in die Bundespolitik von dieser Position zurückgetreten war. Die CSU wählte Markus Söder auch zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im Herbst 2018.

Im Vorfeld der Bayern-Wahl gerieten Ministerpräsident Markus Söder und Partei-Vorsitzender Horst Seehofer immer wieder aneinander. Bei der Wahl selbst erlitt die CSU in der Folge eine dramatische Schlappe: Mit 37,2 Prozent der Stimmen fuhr die Partei am 14. Oktober 2018 ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl seit 1950 ein. Dadurch verlor die CSU ihre absolute Mehrheit und ist in Bayern künftig auf einen Koalitionspartner angewiesen. Nach dreiwöchigen Verhandlungen einigten sich CSU und Freie Wähler auf eine Zusammenarbeit, bei der Markus Söder das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten fortführt.

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