Nehmen Sie uns mit. Das gemeinsame Bild von euren Fans – die Dortmunder Lieblingsfans in Hamburg. Also, die haben auf jeden Fall einen großen Anteil daran, dass das ein unfassbarer Abend für uns alle war. Sowohl die Mannschaft, weil die auch richtig Gas gegeben hat – ich merke es in den Beinen – als auch diese Wahnsinnstribüne. Aber hey, wie viele Hebeler, wie viele Hamburger waren hier heute mit lila-weißen Sachen? Das ist unglaublich. Ein paar kleine Tränchen sind im Auge.
Ja, ich weiß. Verfluchen Sie Ihren linken Fuß. Mit Ihrem Eigentor ging es los. War der linke? Was war denn dahinter? Noch einer, der ihn reingemacht hätte, oder?
Ja. Schade. Nun ja, ich glaube, das passiert, wenn so viel Druck kommt. Irgendwann passiert es nun mal immer. Entweder Eigentor oder nach Ecke oder Standard. In so einem Spiel, wo man irgendeinen Dosenöffner braucht, habe ich heute mit meinem linken Fuß einen gemacht. Der linke ist sowieso nicht so gut wie der rechte.
Aber Ihre Augen glänzen. Nehmen Sie uns mit. Sie sind über zehn Jahre im Verein. Sie wissen, was das heißt, auch für so einen Verein. Das ist ein Jahrhundertspiel, ein Spiel des Lebens.
Das ist unglaublich. Also, die Aufmerksamkeit, die dieser Verein dadurch jetzt erfahren hat, ist unfassbar. Man sieht, wie viele Leute hier sind. Es hilft uns total, um gesehen zu werden, um auch unsere Projekte, die wir in Eimsbüttel selber vorantreiben wollen, umzusetzen. Wir wollen, dass Kinder mehr Fußball spielen können. Dafür brauchen wir einen neuen Platz. Dafür hilft so etwas auch enorm.
Deswegen auch noch mal ein riesengroßer Dank an jeden, der hier ins Stadion gekommen ist. Genau davon wird hoffentlich dann der zweite Kunstrasen gebaut.
Wie wird gefeiert?
Erst mal in der Kabine. Ich glaube, ich war lange nicht mehr so nah an Krämpfen. Und dann haben wir hier im Volksparkstadion noch die Möglichkeit bekommen, ein bisschen länger den Abend ausklingen zu lassen.