Eine Elefantenkuh trägt ein totes Kalb. Eine Szene, die bei Elefanten nur selten dokumentiert ist. Dem Fotografen Federico Veronese ist es in Namibia gelungen, diesen Moment mit seiner Kamera festzuhalten. Sein Bild heißt The Aftermath. Dafür wird er als Wildlife Photographer of the Year 2026 ausgezeichnet, als Gesamtsieger bei den Erwachsenen. Mehr als 65.000 Bilder wurden eingereicht. Eine Rekordzahl daraus hat die Jury des Naturhistorischen Museums in London die diesjährigen Gewinner in 19 Kategorien ausgewählt. Der Wettbewerb zählt zu den renommiertesten Naturfotowettbewerben der Welt. Er zeichnet Fotografen für ihre außergewöhnlichen und bewegenden Aufnahmen aus. Dazu gehört auch dieses Bild von James Levine. Es gewinnt in der Kategorie „Tiere in ihrer Umgebung" und zeigt einen jungen Elefantenbullen, der in Kenia Zebras mit Wasser bespritzt. In der Kategorie „Unter Wasser" wird ein Foto mit Seltenheitswert prämiert. Vermutlich zum ersten Mal überhaupt ist es gelungen, das Balzverhalten von Abbotts Muränen zu fotografieren. Dieses Bild hier wiederum hat ein Mädchen mit dem Handy seines Vaters aufgenommen. Der Flug der Hummel gewinnt in der Kategorie für junge Fotografen bis einschließlich zehn Jahre. Doch der große Gewinner ist die Aftermath von Federico Veronese. Das Bild wird mit dem Hauptpreis für das beste Naturfoto ausgezeichnet.