Es ist eine magische Unterwasserbegegnung, die der Taucher Erstin Morgan mit der Kamera einfängt. Vor der Küste von Wales trifft er überraschend auf eine gigantische Löwenmähnenqualle.
„Ich habe schon wirklich coole Dinge beim Schnorcheln gesehen, aber das heute war wirklich außergewöhnlich. Als ich nach oben geguckt habe, war da diese Qualle. Völlig unwirklich.”
Erst kann Morgan nur einige wenige der hauchfeinen Tentakel erkennen, dann immer mehr und die Tentakel sind lang. Unglaublich lang. Zehn bis 15 Meter schätzt der Taucher, so lang wie ein Bus.
Löwenmann Quallen sind auch unter dem Namen Gelbe Haarquallen bekannt. Umgangssprachlich nennt man sie aber Feuerquallen, denn eine Berührung mit den langen Tentakeln löst einen plötzlichen, brennenden Schmerz aus. Auf der Haut bilden sich rote Striemen oder Quaddeln. Die Stelle kann noch tagelang jucken.
Erstin Morgan wurde zu seinem Glück von keinem der Tentakel erwischt. Die faszinierenden Bilder sind seine einzige bleibende Erinnerung.