Menschen rennen, bringen sich in Sicherheit.
Rund 100 Anwohner und Touristen müssen vor den Flammen fliehen. Denn die bis zu 20 Meter hohe Feuerwand kommt der beliebten spanischenUrlaubsregion gefährlich nah.
Heftiger Wind peitscht die Flammen immer weiter an, einige Einheimische versuchen noch, das Feuer mit dem Gartenschlauch zurückzuhalten, aber die Flammen kommen immer näher. Ein Mensch muss wegen Brandverletzungen behandelt werden. Ausgebrochen ist der verheerende Waldbrand im Südosten Spaniens, an der Mittelmeerküste zwischen Valencia und Malaga in der Region Murcia.
Augenzeugen beobachten mehrere Feuer in einem Naturschutzgebiet. Dann geht alles ganz schnell.
„Die Wucht, mit der der Wind und die Flammen praktisch das ganze Dorf verschlungen haben. Es war chaotisch, chaotisch."
„Ein erstickender Rauch, trotz Maske den Brand vor Augen, direkt dort. Menschen, die mit ihren Koffern fliehen."
„Es ist schwer traurig, wenn man sieht, wie der Wald brennt. unsere grüne Lunge hier. Und wenn man sieht, wie alles verloren geht."
Mehr als 300 Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Soldaten kämpfen gegen das Flammeninferno. Auch aus der Luft. Insgesamt hat das Feuer 270 Hektar Land zerstört, eine Fläche so groß wie rund 380 Fußballfelder.
Die Einsatzkräfte gehen von Brandstiftung aus. Immerhin Das Feuer ist inzwischen weitestgehend gelöscht. Vor zwei Stunden schreibt der Regionalpräsident dann auf Ex.
Mein aufrichtiger Dank gilt der militärischen Notfalleinheit für ihre vorbildliche Arbeit und dafür, dass sie der Region Murcia in den schwierigsten Momenten stets zur Seite steht.
Doch Glutnester bleiben und die Einsatzkräfte damit weiter in Alarmbereitschaft. Und das alles, wo der Sommer gerade erst begonnen hat.
Verwendete Quellen: X/El_Batefuegos, TikTok/josemiguelmartine7, ENEX, TikTok/los.achacados