Die niederländische Feuerwehr berät in der Nacht, wie sie weiter vorgehen soll. In einem Naturschutzgebiet in der Nähe von Oostrum, direkt an der Grenze zu Deutschland, ist am Montag das Feuer ausgebrochen und der Einsatz ist schwierig. Wind, Trockenheit und dem Boden befindet sich auch noch alte Weltkriegsmunition. Deswegen wurde beschlossen, dass Einsätze nur von den Wegen aus erfolgen dürfen. Das erschwert es jedoch, den Brand tiefer im Wald und tiefer im Naturschutzgebiet zu löschen. Und genau das ist die Herausforderung für die Feuerwehr im Moment. Die Folgen sind mittlerweile auch in Deutschland zu spüren. Im Kreis Kleve in Nordrhein Westfalen klagen Anwohner über Brandgeruch. Sie sollen Fenster und Türen schließen. Auf einem Campingplatz mussten 300 Gäste ihre Stellplätze verlassen. Ebenfalls auf niederländischer Seite, in der Provinz Limburg, wurde unter anderem ein Tierheim evakuiert. Rund 250 Feuerwehrleute und Löschhubschrauber der niederländischen Armee kämpfen gegen die Flammen. Die Feuerwehr hat Brandschneisen geschlagen. So soll der Waldbrand auf das aktuell betroffene Gebiet begrenzt werden.