Es sind Szenen wie aus Südeuropa oder Kanada: Hubschrauber fliegen über Baumwipfel und versuchen mit Tonnen von Wasser Flammen zu löschen. Doch das, was ihr im Video oben seht, spielt sich derzeit in Mecklenburg-Vorpommern ab. Im Müritz-Nationalpark kämpfen die Einsatzkräfte weiter gegen einen Großbrand.
360 Hektar sind schon betroffen. So groß ist das Tempelhofer Feld in Berlin oder der Central Park in New York. Die Bundeswehr unterstützt die Löscharbeiten mit ihren Hubschraubern. Ein Ort mit 370 Einwohnern wurde vorsorglich schon evakuiert.
Seit Anfang der Woche brennt es hier auch auf dem Gebiet eines früheren Truppenübungsplatzes – eine zusätzliche Schwierigkeit für die Einsatzkräfte, wie Mike Toll, Gruppenführer der Feuerwehr Altentreptow, im RTL-Interview erklärt:
„Das ist insofern gefährlich, weil dieser Wald munitionsbelastet ist – ob nun aus dem zweiten Weltkrieg oder aus der Sowjet-Zeit noch, oder sowjetischen Besatzungszeit besser gesagt, und deshalb müssen wir natürlich auch einen gewissen Abstand wahren zum Wald hin [...] die Kreisregner stehen in gewisser Entfernung, um Distanz zu wahren und Abstand zu halten, um uns selbst einfach auch zu schützen.“